Kürbis-Süßkartoffel-Suppe

Also erstmal: Ich bin keine große Köchin! Was schade ist, denn ich liebe gutes und liebevoll zubereitetes Essen.

Was meinem Anspruch allerdings genügt ist meine Kürbissuppe. In meiner ersten Schwangerschaft habe ich sie stets mit viel zuviel Chilli gekocht und wirklich geliebt! Mhm…

Ich habe sie in diesem Herbst ein bisschen abgewandelt und an eine jüngst erworbene Süßkartoffel-Vorliebe der Familie angepasst. Selbst das dezent krüsche Vorschulkind hat seinen zweiten Teller aufgegessen! Das Schöne an Suppen ist ja, dass man von einem großen Topf gut und gerne (beinahe) drei Tage essen und auch etwas für schnelle Mittagessen einfrieren kann. Wenn es dann noch allen schmeckt, umso besser!

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Man nehme:

Einen Hokkaido-Kürbis

Vier bis fünf große Süßkartoffeln

Drei Zwiebeln

Etwas Butter

Eine Dose Kokosmilch

Etwa 3 Gemüsebrühwürfel

Salz und Kreuzkümmel

Dann:

Zuerst etwas Butter in einem großen Topf zergehen lassen und die geschnittenen Zwiebeln darin anschwitzen. Die Süßkartoffeln schälen, würfeln und in den Topf geben. Mit Wasser aufgießen, sodass die Kartoffeln eben bedeckt sind. Brühwürfel zugeben und mitkochen. Jetzt den Kürbis würfeln und nach etwa 10 Minuten mit in das kochende Wasser zu den Kartoffeln geben. (Kürbis braucht überhaupt nicht lange, um weich zu werden!) Eventuell noch etwas Wasser zugeben, sodass auch der Kürbis von Wasser bedeckt ist. Wenn Kürbis und Kartoffeln weich sind (mit einem Messer prüfen), die Kokosmilch zugeben. Jetzt pürieren! Dann mit Salz und Kreuzkümmel abschmecken! Guten Appetit!

Ihr könnt die Suppe leicht nach eigenen Vorlieben verfeinern! Mais, Sahne statt Kokosmilch und klassische Kartoffeln eignen sich auch gut. Wir essen die Suppe mit Creme fraiche und Weizenfladen.

Manchmal mache ich auch noch etwas Couscous dazu. Gerade für kleine Kinder lässt es sich dann einfach besser löffeln!

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Ein Flohmarkt-Tag

Also was mich persönlich ja ganz besonders glücklich werden lässt, sind Flohmärkte!

Seit ich Mama bin, natürlich Kinderflohmärkte…

An diesem Samstag gab es in der ganzen Stadt wieder eine ganze Menge davon. Drei davon habe ich ausgewählt und …Tadaaa! Ich präsentiere euch stolz meine schönsten Beutestücke:

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Ein paar hübsche Vintage-Teller für mich, eine muggelige Wolljacke für das „Ele-Starter“-Kind, eine unisexfarbene Hose und ein Pauli-Shirt für das Vorschulkind und ein „Hier kommt Max“-Buch in der Winteredition!

Die Teller waren teuer – ja, das gebe ich zu.  Aber Buch und Kleidung haben mich gerade mal 5,50€ gekostet!

Das lässt die nicht vorhandenen Wolken noch ein bisschen länger Platz für strahlend blauen Herbsthimmel machen!

Aus alt mach schick – Jeans flicken

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Obwohl ich beruflich viel Zeit an der Nähmaschine verbringe, bleiben unsere eigenen Sachen oft endlos lange liegen. Einen neuen Reißverschluss in die Wetterjacke einnähhen, ein neues Bündchen annähen oder ein Löchlein flicken – klingt machbar, rutscht aber irgendwie immer ganz nach hinten auf der Prioritätenliste.

Meine beiden Jungs sind gerade wieder aus ihren Sachen herausgewachsen und der Herbst klopft auch schon an die Tür. Zeit, die Kleiderschränke nach brauchbaren Sachen zu durchforsten und die unbrauchbaren auszumisten, oder am besten gleich auf dem nächsten Flohmarkt in die nächste Runde zu schicken.

Obwohl meine Räuber genau 3 Jahre auseinander sind, kann ich die zu klein gewordenen Klamotten vom Großen mittlerweile direkt in den Schrank vom kleinen Riesen sortieren. Das spart zumindest Platz im Keller 😉

Manches sieht allerdings nicht mehr so top aus, daher wächst mein Kinderklamottenmakeoverstapel gerade wieder in luftige Höhen.

Da ich mich noch etwas vor dem defekten Reißverschluss drücke, habe ich mir zuerst mal die abgewetzten Hosen vorgenommen.

Mein bester Freund dabei ist Vliesofix, wenn man das im Hause hat, kann es direkt losgehen! (Vliesofix bekommt man im Kurzwarenladen seines Vertrauens, oder online z.B. hier)

Ich habe einen Stern auf Papier gezeichnet, man kann sich natürlich auch eine Vorlage aus dem Netz suchen, oder Alltagsgegenstände, Schablonen etc. nutzen. Wenn Größe und Platzierung stehen, das Objekt ausschneiden, auf Vliesofix übertragen und grob ausschneiden. Wenn man nur eine Applikation machen möchte, kann man natürlich auch direkt auf dem Vliesofix zeichnen.

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Jetzt das Vliesofix mit der rauhen Seite (WICHTIG!) auf die linke Stoffseite des zukünftigen Flickens legen, so dass das Papier oben liegt. Auf mittlerer Stufe ohne Dampf ein paar Sekunden aufbügeln, kurz abkühlen lassen. Dann das Motiv ausschneiden und vorsichtig das Papier abziehen. Nun mit der Vliesofix Seite nach unten (!!!) auf der gewünschten Stelle platzieren und bei hoher Temperatur durch ein feuchtes Tuch (z.B. Geschirrtuch) mit etwas Druck Stück für Stück aufbügeln.
Wenn alles ausgekühlt ist, sollte man das Ganze noch am Rand festnähen, am Besten mit einem Zickzack Stich. Das kann bei kleineren Größen etwas fummelig sein, allerdings hält der Spaß so wesentlich länger!

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Falls ihr auch noch ein paar „graue Wolken“ im Schrank habt, ist das vielleicht ein kleiner Anstoß, um aus abgetragenen, löchrigen oder fleckigen Sachen wieder individuelle Tobeklamotten zu machen 🙂

A Most Wanted Man

Der blaue Himmel und der strahlende Sonnenschein lassen mich noch nicht so ganz meiner Wetter App vertrauen. Diese zeigt nämlich für morgen und übermorgen Regen an! Aber falls es doch so kommt, wäre jetzt der perfekte Moment um einen Schlechtwetter-Tipp fürs Wochenende zu posten.  Für alle, die einen Babysitter organisieren können: Ab in das Abaton Kino „A Most Wanted Man“ gucken! Das Abaton ist ja mein Lieblingskino in Hamburg und mit dem letzten Auftritt von Schauspieler Philip Seymour Hoffman kann man nicht viel falsch machen. Der in Hamburg gedrehte Spionagethriller beschert uns Hamburger(innen) Begegnungen mit bekannten und weniger beskannten Stellen unserer Stadt – gesehen mit den Augen des Regisseurs Anton Corbijns.Abaton_Nacht-kleinFür alle,  die so schenll keinen Babysitter bekommen: Kinderkino im Abaton ist auch immer ein Highlight! Dieses Wochenende zeigen sie „Bibi und Tina“, „Lola auf der Erbse“ und „Rico, Oscar und die Tieferschatten“. Und an der schönsten Kinobar Hamburgs gibt es leckere Naschereien die bezahlbar und nicht so überproportioniert groß sind,  so dass man nach dem Kinobesuch keine Übelkeit bei den Kindern befürchten muss ;)!

Alle Termine und Infos zu den Filmen findet Ihr auf http://www.abaton.de!

 

Heiter bis wolkig

Ich weiß selbst noch nicht genau, ob dieser Post meinen Himmel aufhellt oder verdunkelt. Empfinde ich Scham oder Stolz? Vermutlich beides – zu etwa gleichen Teilen. Ich bin auf ein Mainstream-Pferd gehüpft: RAINBOW-LOOM-ARMBAND-KNÜPFEN. Es steht auf der Hipster-Skala irgendwo dicht gedrängt zwischen Fussball-Stickeralben, Hardrock-Café-Shirts,  HSV-Trikots, Club-Mate Getränken und langen Schlüsselbändern.

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Und dennoch – das physiotherapeutisch noch immer klopfende, die Feinmotorik des Sohnemannes fördern wollende Herz schlägt zur Zeit ganz kunterbunt. Inspiriert durch die zahlreichen regenbogenfarbenen Handgelenke uns umgebender Kinder durchfuhr es mich: „Das können wir doch bestimmt auch! Gar nicht so unpädagogisch!“ Und tatsächlich. Auch wenn ich mich schon auf ein Desaster der Resignation kindlicherseits eingestellt hatte: Mein Vorschuljunge schafft es ein Armband zu knüpfen!

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Ein YOUTUBE-Video war mein Co-Motivator, denn was der Computer sagt…ist bekanntlich heilig.

Auf das Ergebnis bin sogar noch etwas stolzer als er. Irgendwo zwischen vielen pädagogisch wertvollen Kastanien findet es sich also unter den Herbst-tauglichen, Kinderwolken auf jeden fall vertreibenden Aktivitäten wieder: Das Regenbogen-LOOP-Armbändchen…In der KITA sind wir es auf jeden Fall: HIP!

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Mama allerdings ganz schlicht – ein kleines schwarzes tragend. Nur der Erinnerung an den schönen Bastelabend halber. Ähem. Ein ehrlicher, irgendwie beichtender Post. Wer sich noch nicht so offiziell outen mag investiert sie erst mal heimlich, die 3,99€ für ein Tütchen Loops…

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Frau soulhome. Nordisch by nature!?

Da mir diese Woche die grauen Wolken nicht von der Seite gewichen sind und ich nun endgültig flachliege, nutze ich die Zwangspause, um mich mal ein wenig vorzustellen.

Ich bin waschechte Hamburgerin. Meine Eltern sind beide in Hamburg geboren und haben sogar dieselbe Schule besucht, wie ich. Vielleicht bin ich deshalb so tief in der Stadt verwurzelt, vielleicht fehlt mir auch nur eine gute Portion Abenteuerlust, jedenfalls war ein Umzug in eine andere Stadt für mich noch nie ein Thema. Naja, für ein paar Monate hätte ich es mir schon vorstellen können, rein theoretisch, aber seit ich einen gebürtigen Hamburger geheiratet habe und Mama von 2 Hamburger Jungs bin, ist die Vorstellung in noch weitere Ferne gerückt.

In der Modebranche, in der ich mir seit meinem abgeschlossenen Studium 2007 mein Plätzchen einrichte, ist das wohl eher unüblich. Antwerpen, Paris, Mailand, Tokyo oder zumindest Berlin sollten da schon drin sein. Wenigstens für ein unterbezahltes Praktikum bei einem namhaften Designer. Da sich aber, wie gesagt, mein Fernweh leider immer sehr in Grenzen hielt, beschloss ich, lieber den irrwitzigen Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, als mir den Koffer unter den Arm zu klemmen.

Wenigstens entwerfe ich keine Seemannsmode und HSV Fan bin ich auch nicht. Mein Label soulhome ist vermutlich sogar ein wenig der Ausgleich zu meiner physischen „Alteingesessenheit“.

Entstanden sind die Idee und der Name während meines Studiums, als ich auf der Suche nach Siebdruckmotiven war. Durch mein klassisch geprägtes Elternhaus habe ich vielleicht meine Verbindung zur Musik entdeckt, allerdings habe ich bereits in den Kinderschuhen gemerkt, dass es andere Musikstile sind, die meine Seele berühren. Wie man vielleicht ableiten kann, war und ist das grob definiert Soul Musik. Damit werde ich euch vermutlich noch in dem ein oder anderen Beitrag in den Ohren liegen 😉

Doch zurück zu meinem Label. In den letzten 2 Jahren war es aus familären Gründen eher ruhiger in meiner Arbeitswelt, dafür habe ich jüngst ein paar schöne Projekte gemacht und freue mich auf geplante Kooperationen mit Musikern, Fotografen und meiner Kindheitsfreundin, die Visagistin und Stylistin ist. Dazu zu gegebener Zeit mehr.

Hier eine kleine Vorschau der aktuellen Kollektion, die bald in den Onlineshop einziehen wird:

140907_sh_blogbild02a140907_sh_blogbild01bWer mehr über soulhome erfahren möchte, ist herzlich eingeladen:

Die Seite: www.soulhome.de

Der Shop: http://de.dawanda.com/shop/soulhome

soulhome bei facebook: https://www.facebook.com/soulhomefashion

Für das moderne Leben lernen wir…

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Am Montag hatte ich einen wirklich wunderschönen Abend in der Hamburger Neustadt.

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Auf dem berühmten roten Strich entlang führte mich mein Weg in die Modern life School. Ein viel zu unbekanntes kulturelles Kleinod! Die gemütliche Mischung aus Café, Weinbar, Wohnzimmer, Buchladen und Bühne öffnete ihre Türen gestern im Sinne der Freundschaft: Philosophin Ina Schmidt las dort aus ihrem neuen Buch, in dem sie nicht nur der Frage nachgeht was Menschen zu Freunden macht, sondern auch Definition und Gegenstand der Freundschaft philosophisch hinterfragt. Bei prickelndem Getränk, Bio-Käsebrot und Knabberstangen lauschte ich also (natürlich mit Freundin!) wunderbaren Ideen und Ausführungen zur Freundschaft.Viele neue und inspirierende Gedanken wurden in meinen Kopf getragen, über die ich nun noch längere Zeit nachdenken darf.

Wunderbar hat es sich zudem angefühlt ein neues Buch nicht bei Goliath sonder nach längerer Zeit auch mal wieder bei David zu kaufen. Ohne Warenkorb, dafür mit Widmung. Ich behalte das Kursprogramm auf jeden Fall im Auge, denn auf diese Art lerne ich für das moderne Leben gern‘ noch viel mehr  dazu!

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