Laterne, Laterne

Während meine Kinder mit Papi durch die Strassen ziehen, um mit holperig vorgetragenen Reimen Süßigkeiten zu erbeuten, bleibt mir ein wenig Zeit zum bloggen. Ganz kurz. Denn ich höre schon, wie sich kreischende kleine Gruselgestalten auch meiner Tür nähern. Ich sitze übrigens im Dunkeln und leuchte ab und zu mit einer Taschenlampe herum. Schön mutig, wer sich bis an die Terrassentür wagt.

Unterstützt wird die häusliche Gruselstimmung durch diese beiden Laternen, die ich gestern mit Glühwein und Gebäck zusammen mit anderen Eltern in unserer KITA basteln durfte.

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Heute leuchten sie in der dunklen Küche und verbreiten ein bisschen Halloween-Atmosphäre, bald laufen wir damit dem örtlichen Spielmannszug hinterher: „Durch die Strassen auf und nieder, leuchten die Laternen wieder…“

Ding-Dong! Ah, es gruselt!

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CRAFTY Halloween

Hier muss jetzt mal ein absoluter Blogmutti-Geheimtipp rein. Eine Online-Oase. Ein Bastel-Mekka.

MR. PRINTABLES.

Da findet Mutti – und Vati auch – alles für eine kurze oder längerfristige kreative Beschäftigung mit den Kleinen.

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Mein TIPP: ÜBERGROSSE Malbögen, die man aus mehreren A4 Ausdrucken erst zusammenkleben muss, dann aber wunderbar mit mehrere Kindern auf einmal ausmalen kann.

Eine Halloween-Version ist auch gerade online.

Alle Ausdruck sind FREE STUFF!

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DIESES analoge Kunstwerk ist allerdings unabhängig vom Internet in der KITA entstanden – Vielen Dank an die anonyme Künstler*in.

Ich liebe es für mein aktuelles Wohnzimmerfarbkonzept!

Wolkenfreier Sonntag

Grundsätzlich mag ich erstmal keine Sonntage. Die Welt stirbt dann immer so aus. Fast schon gespenstisch. Leere Strassen. Mag ich nicht. Ich mal es gerne voll. Nicht zu voll. Nicht samstags-mönkeberstrassen-voll. Aber auch nicht sonntags-mönkebergstrassen-leer. Zudem können Sonntage mit kleinen Kinder echt lang sein –

Ich schweife ab.

Heute hatte ich ich jedenfalls einen wunderbaren Sonntag! Eingeleitet übrigens durch einen sehr angenehmen und vorallem lustigen Samstag bei Mamaschalles B-DAY-Craftnacht.

Vormittags im Jumpsuit in der Wohnung geräumt, dabei das kleine Kind in der „Babyschaukel“ angeschubst. Die hatte ich vor einigen Jahren aus ihrem Die-Vier-Grundfarben-Look befreit und in eine augenfreundlichere Version verwandelt. Immer noch schön, aber leider bald zu eng.

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Am Nachmittag einen Familienausflug ins FUNDUS-KINDERTHEATER gemacht und eine Inszenierung zum Thema „Experimente mit Flüssigkeiten“ gesehen inklusive einer Menge rauchendem Trockeneis, tanzenden Seifenblasen und 45 Gießkannen. Toll! Für das kleine Kind noch etwas spannend, für das Vorschulkind ideal!

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Zum Glück – muss man rückblickend sagen – hatten wir ÜBERHAUPT nicht mitbekommen, dass heute Nacht die Zeitumstellung war. Das ist mir wirklich (!) noch nie passiert, führte aber heute dazu, dass wir DEUTLICH zu früh im Theater waren und daraufhin die Chance hatten in eines unserer gemeinsamen Lieblingscafés zu gehen: Das BROOKS.

Hier war von Sonntagsmelancholie nichts zu spüren: Gemütlich voll, wunderschöne Musik, leckerer Kuchen, Saft und Spielecke für die Kleinen, eine adäquate Lektüre und Kaffee für die Großen. Eine Insel.

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Die Fritz-Cola Jungs haben bei mir jetzt auch noch eine Anekdote verdient – zumal die Apfelschorle sehr gut schmeckt – denn mein Vorschuljunge besah sich neulich so ein Werbebild und äußerte:

„Die kenne ich, Mama! Die sind manchmal auf berühmten Flaschen.“

Wirklich amüsant, so eine Elternschaft in der Großstadt.

Und abschließend kann ich nur sagen: wolkenlos mein Sonntag – WOLKENLOS!

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Die letzten Tage im goldenen Oktober

Verrückt, nun klopft schon fast der November an die Tür! Bislang habe ich das Thema Weihnachtsvorbereitungen und Adventszeit noch erfolgreich ausgeblendet – doch ich fürchte, so langsam wird es Zeit, sich für die kommenden Ereignisse zu rüsten.

Solange die Blätter noch bunt sind und die Sonnenstrahlen die Baumkronen zum Leuchten bringen, empfiehlt es sich, einen Ausflug ins Niendorfer Gehege zu machen. Bei einem ausgedehnten Spaziergang durch den Blätterwald kann man die tierischen Bewohner des Geheges beobachten und der Waldspielplatz lädt zum Toben und Verweilen ein. Für kleine Cowboys und -girls gibt es sogar eine Ponyausleihstation. Aber auch mit Zweirädern lässt es sich wunderbar herumfahren.

Ein paar Stündchen Urlaub mitten in Hamburg!

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Vegetarisches Chili

Foto 1-2Unser Herbstklassiker! Dieses Chili wärmt schön durch, geht super schnell und schmeckt allen Familienmitgliedern. Die Eintopfsaison ist eröffnet!

Ihr braucht:

Sojagranulat, Tomatenstücke aus der Dose, Tomatenmark, Kidneybohnen, Mais, Zwiebeln, Knoblauch, Gemüsebrühe, Kreuzkümmel, Majoran, Oregano, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, kleine Prise Zucker

Dann:

Die Zwiebeln und den Knoblauch in etwas Olivenöl anschwitzen. Dann das Sojagranulat dazugeben (ca. 1 Tasse) und alles mit Brühe ablöschen. Lieber erst Mal etwas weniger Flüssigkeit, man kann später immer noch nachgeben. Die Pizzatomaten und das Tomatenmark unterrühren. Jetzt die Kidneybohnen und den Mais in den Topf geben. Gegebenenfalls etwas Brühe nachgießen. Nun kann nach Herzenslust gewürzt werden. Wir mögen Kreuzkümmel, deshalb landen bei uns schon so drei gute Teelöffel im Topf. Wenn die Kinder mitessen, sind wir mit den Chiliflocken etwas sparsamer. Wichtig ist zu dem Tomatenmark eine kleine Prise Zucker zu geben, damit es nicht zu bitter wird. Ansonsten würzen wir hier frei Schnauze. Deshalb schmeckt es auch immer ein bisschen anders 😉

Am liebsten essen wir unser vegetarisches Chili pur mit etwas Creme fraiche und dazu einen kleinen Tomaten-Avocado Salat (Tomaten, Avocado, Zitronensaft, frischer Koriander, Salz, Pfeffer).

Dieses Chili ist keine Weltidee, aber schön simpel und günstig noch dazu.

Also lasst es euch schmecken!

Last rollin‘ trip ?

Kennt ihr das auch?

Das Kind wächst und wächst, ist schon fast drei und plötzlich denkt man: „Oh weh! Schiebe ich heute den Kinderwagen zum letzten Mal? Hetzte ich bald schon mit Herzklopfen und Gemecker dem mit überhöhter Geschwindigkeit rasenden Kind auf einem Laufrad hinterher?“

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Ich schiebe einfach noch ein Weilchen – und übe die Kamikaze-Laufrad-Sache auf ruhigen Waldwegen. In der Stadt erscheint mir ein Wagen einfach noch sicherer…

Ähem. Und ausserdem schiebe ich so gerne! Und sooooo groß ist das Kind ja noch gar nicht…

Eulen aus Klopapierrollen

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Spontan kündigte sich für heute morgen die große „Wahlschwester“ der beiden Jungs an.

Da die Wahlschwester momentan nicht toben darf, musste schnell ein kleines Projekt für 2-10 Jährige als Ablenkungsmanöver her. Sonst wären die beiden Racker sofort über sie hergefallen. Glücklicherweise hatte ich jüngst ein paar leere Klopapierrollen aufgehoben, in weiser Voraussicht, dass die Bastelsaison beginnen würde. Auf Pinterest habe ich oft sehr lustige Tiere aus besagten Rollen gesehen, also schnell noch mal geluschert und die Bastelsachen rausgekramt. Die Möglichkeiten sind nahezu endlos – ich habe mich heute für Eulen entschieden. Inspirationen gibt es zum Beispiel hier.

Alles was man braucht sind:

  • Toilettenpapierrollen
  • Farben oder Stifte
  • etwas festes Papier oder Tonkarton (für die Augen und Flügel)
  • Bastelkleber

20141011_100358Und los geht’s!

Als erstes darf jeder seine Rolle mit einem Federkleid verschönern. Wir haben Filzstifte genommen, es gehen natürlich auch andere Farben, Papiere, Washi Tape und und und…

Die Eulen-Ohren entstehen, wenn man oben beide Seiten der Rolle zur Mitte faltet und rechts und links hochstehen lässt.

Für die Augen haben wir ein 2 Cent Stück als Schablone genommen und mit einem schwarzen Stift die Pupille aufgemalt.

Dann fehlen nur noch der Schnabel und die Flügel, die natürlich jeder frei gestalten kann.

Und fertig sind die Klopapierrollen-Eulen! SCHUHUUUUH!

Sogar der 2 Jährige hat – mit Unterstützung beim Ausschneiden und Aufkleben – seine eigene Eule gebastelt.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Projekte – jetzt macht der Toilettengang gleich doppelt so viel Spaß 😉

P.S.: Wer mir auf Pinterest folgen möchte, kann das hier tun: http://www.pinterest.com/mrssoulhome/

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