Die Tage zwischen den Jahren

Mittlerweile sind wir auch in den Weihnachtsferien angekommen – nachdem die heißersehnten Feiertage leider ins Klo Wasser gefallen sind, haben wir noch etwas Nachholbedarf und lassen die letzten Tage des Jahres nun hoffentlich ganz gemütlich im Kreise der Liebsten ausklingen.

So stressig die Vorweihnachtszeit bei uns auch wieder war – eine große Freude haben mir die Adventskalender bereitet! Ja, auch die erstmalig zufriedenen und freudigen Augen des Großen – in den letzten Jahren hatte er ständig etwas zu meckern. Dieses Jahr spielte ich mit dem Gedanken, einfach irgendeinen fertigen Kalender zu kaufen, um bestmöglich dem Gemecker und Wutanfällen zu entgehen. Als hätte er meinen Plan durchschaut, sagte er an einem Tag im sehr späten November: Mama, ich möchte so gern einen Adventskalender mit Tütchen zum Auspacken. Ich: Du, leider gab es ja die letzten Jahre immer großes Getöse (A.d.R.: Flummis, Tattoos und Co wurden wutentbrannt und lautstark durch die Wohnung gepfeffert), darauf habe ich so gar keine Lust. Er: MAMA, da war ich doch auch noch nicht so VERNÜNFTIG wie jetzt!

Wie konnte mir das nur entgangen sein, er ist ja der Große, also auch schon seeehr vernünftig. Manchmal zumindest. In diesem Fall hat er seine Ankündigung wahr gemacht: Sticker, Fruchtriegel und Co wurden freudig angenommen. Dafür schmiss der kleine Bruder alles, was nicht „Ssokoo“ war umgehend in die nächste Ecke. Und das war einiges 😉

Aber auch für mich haben sich einige (virtuelle) Türchen geöffnet.  Und ich habe sogar auch etwas gewonnen! Obwohl ich immer der Meinung war, die Glücksfee schwebt meistens an mir vorbei.  Pinkepank hatte nebst eigenen wundertollen Adventskalender-Verlosungen eine Liste zusammengestellt und ich habe dadurch sehr schöne Blogs entdeckt und auch viele Shoppinginspirationen bekommen 😉

Mit meinem Label soulhome habe ich erstmalig am Adventskalender auf Facebook teilgenommen, viele tolle Mitstreiter bewundert und selbst ein Türchen befüllt. Das hat auch großen Spaß gemacht!

Davon nehme ich einiges mit ins neue Jahr und freue mich jetzt schon ein klitzekleines Bisschen vor.

So, jetzt rutscht gesund und munter ins neue Jahr und habt einen knallermäßigen Start!

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Winterwonderland.

Die Idee kam von Pinterest.

Hier seht ihr meine Interpretation:

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Tutorial:

1. Ein altes oder neues Plastiktier oder ein anderes wasserfestes Dingelchen mit der Heißklebepistole auf die Innenseite eines alten Marmeladen-, Tomatensoßen- oder Gurkenglases kleben.

2. Destilliertes Wasser und Glycerin (Apotheke) 1:1 im Glas mischen, Glitzer hineinstreuen.

3. Glas kräftig zuschrauben (Tier kopfüber rein tauchen) und mit Heißkleber zur Sicherheit versiegeln.

4. Mit Stoff dekorativ abbinden.

Ein absolutes SPIELZEUG-UPCYCLING, wenn ihr mich fragt!

TIPP: Statt Heißkleber sollte auch der gute alte gelb-schwarze Waldtier-Kleber gehen!

STOLZ: Eine Nominierung!

Ich bin stolz. Geschmeichelt. Meine Wangen glühen.

Ich wurde nominiert: für den Liebster Award. Der, wenn ich es richtig verstanden habe, so eine Art Mischung aus modernem Kettenbrief und Poesiealbum darstellt:

Junge Blogger*innen sollen bekannter werden. Gerne!

Ein riesiges DANKE an BASTELPIPPA! Eine tolle Motivation für unseren jungen Blog genauso weiterzumachen, wie wir angefangen haben!

Ich bin also dabei und beantworte 11 Fragen, die sich auf die Reise zu mir gemacht haben:

1. Was ist für euch der schönste Feiertag im Jahr?

Mit Abstand: Die Geburtstage meiner Kinder!

2. Wie ist ein perfekter Winter für euch?

Oh, der ist schon lange her! Ich hoffe, dass bald perfekte Snowboardwinter mit der ganzen Familie möglich sind.

3. Was ist der Geruch von Winter?

Abgebrannte Silvesterraketen & Schmalzgebackenes.

4. Gibt es ein Rezept, dass ihr schon seit Jahren mal ausprobieren wolltet, aber noch nicht gemacht habt? Wenn ja, welches?

Oh…viele! Ich habe nahezu ALLE stylischen Food-, Cake-, und sonstwas Zeitschriften hier rumliegen, hasse es aber, wenn die Küche „mehlig“ wird und das Ergebnis dem abgebildeten FoodStylisten-Lichtbild nicht im entferntesten ähnelt!

5. Was gefällt euch am Bloggen am meisten?

Von tollen Ideen und Anekdoten erzählen, ohne dass ich sie jemandem aufzwinge!

6. Habt ihr eher viele Ideen, von denen nur einige richtig gut sind, oder eher wenige Ideen, die dafür aber richtig gut?

Ich habe zu viele Ideen und zuwenig Zeit (und Geld) sie alle umzusetzen…

7. Wusstet ihr von Anfang an, was genau ihr auf eurem Blog schreiben wolltet, oder hat sich das über die Zeit so entwickelt?

Das entwickelt sich mit jedem Post weiter! Die graue Wolke zieht eben erst am Horizont auf!

8. Würdet ihr euch als modern oder traditionell bezeichnen?

Ich hoffe, dass ich so modern bin, wie ich mir vorkomme 🙂

9. Was ist euer Lieblings-Weihnachtslied?

„Wann kommst Du Weihnachtsmann?“ von Rolf Zukowski und „Santa Baby“ von Eartha Kitt

10. Bloggt ihr eher an Jahreszeiten und Feiertagen orientiert oder wonach ihr spontan Lust habt?

Ich blogge über bunte Flecken im Alltagsgrau!

11. Wie würdet ihr euch mit 3 Adjektiven beschreiben?

kauflustig, kinderlieb, kreativ

Nun muss ich meinerseits 3 Blogger*innen vorschlagen (für den Award), deren Bolgs ich regelmäßig und gerne besuche:

1. Dolores Wally von Kleinformat

2. Nadine von Herzallerliebst

3. Frau Liebe von Frau Liebe (ehemaliger Lieblings- und Einstiegsblog!)

Hier kommen nun meine Fragen an EUCH!

1. Welches war der erste Blog, den ihr gerne besucht habt?

2. Bloggen vs. Privatsphäre – 2 Sätze:

3. Wo kauft ihr am Liebsten Klamotten ein?

4. Welches Weihnachtsplätzchenrezept darf nicht fehlen?

5. Welches ist euer Lieblingsfilm?

6. Ist die Welt durch das Internet reicher geworden?

7. Wie viele Pins habt ihr auf Pinterest?

8. Was macht ihr am Liebsten an Sylvester?

9. Bei welchem Buch ward ihr zuletzt traurig, dass es zu Ende war?

10. Welches Babyspielzeug hat hat eure Kinder am längsten und Besten beschäftigt?

11. Worüber könnt ihr lachen?

Ich bin gespannt!

Geschichten von der Haarfee

Das Thema Haare ist bei unserem Jüngsten gerade zu einer fiesen Gewitterwolke mutiert. Er planscht sehr gerne in der Duschwanne (leider gibt es keine Badeoase in unserer Wohnung) und könnte sich dort stundenlang vergnügen. Wenn es allerdings auch nur den leisesten Verdacht gibt, es könne jemand versuchen, sein Haupthaar mit Wasser zu benetzen, geschweige denn mit SHAMPOO einzuschäumen, versucht er – flink wie ein Frosch – mit einem großen Satz aus dem Gefahrengebiet zu flüchten.

Unter lautstarkem Protest versucht er, die fiese Haarwaschattacke abzuwehren und ich stehe derweil kurz vor dem Herzinfarkt. Wer schonmal versucht hat, ein trotzig tobendes Kleinkind in einer rutschigen Wanne vor dem Hinfallen zu beschützen, weiß bestimmt wovon ich rede.

Mittelfristige Lösung des Problems: unter der Woche wird der Windelpopo gelegentlich gewässert – für die Haarwäsche brauchen wir den Papa und das Wochenende. Auf Papas Arm wird zwar auch nicht gejubelt, wenn die Dusche angeht, aber mit zwei Armen mehr und etwas gutem Zureden haben wir die angeranzte Haarpracht zumindest wieder duftig frisch bekommen.

Nun wäre da noch die Sache mit der Schere. Dass Spaghettireste, Joghurt und Co im Laufe der Woche die Löckchen verkleben, da der kleine Riese Servietten für total überbewertet hält, ist eine Sache, mit der ich Leben kann bzw. muss.

Wenn allerdings die Haare gardinenmäßig die Sicht versperren und der Hinterkopf nach dem Schlafen aussieht, als bereite er sich auf die Ankunft einer fünfköpfigen Vogelfamilie vor, ist es an der Zeit, sich mit dem Thema Frisur auseinandersetzen. Ich bin nun wirklich kein Frisurenfanatiker, gehe selbst so gut wie nie zum Friseur und schneide uns allen die Haare selbst. Dann, wenn es eben passt. Aber es gibt diesen Punkt, da sieht die lässig rausgewachsene Jungsfrisur eben eher nach Vetter ITT von der Addams Family aus, als nach coolem, etwas verwegenen Rabauken 😉

Also haben wir es im Guten versucht. Die Jungs durften ausnahmsweise „Coco der neugierige Affe“ auf dem Tablet sehen, während ich mich auf den Einsatz im heimisch improvisiertem Friseursalon vorbereitete. Der erste Versuch scheiterte kläglich. Blitzschnell wollte die Kleinkinderhand die Spaghettilöckchen vor der bösen Schere beschützen. Bestechungsversuchen mit Gummibärchen als Belohnung bei erfolgreicher Schnippelaktion wurden zwar mit großen Augen und heftigem Nicken zugestimmt, als es allerdings um die Erfüllung der Pflicht ging, war das auf der Stelle vergessen. Also ging erstmal der große Bruder mit gutem Beispiel voran. Vorbildlich (fast jedenfalls) ließ er mich die Schere schwingen und redete motivierend auf den kleinen Bruder ein. Dieser war jedoch nicht mehr zu überzeugen, also musste „Coco“ sich wieder hinter den schwarzen Bildschirm des Tablets verziehen und die Gummibärchenbelohnung blieb dem kleinen Bruder vorenthalten. Das sorgte natürlich wieder für großen Protest, aber das Leben ist nun mal kein Ponyhof. Der Große hatte allerdings so viel Mitleid, dass er dem Kleinen hinter unserem Rücken noch schnell eins von seinen Belohnungs-Bärchen zusteckte – das nenne ich wahre Bruderliebe 😉

Am darauffolgenden Wochenende versuchten wir dann erneut unser Glück. Wieder wurde das Tablet gezückt und nun ein Schokoweihnachtsmann versprochen, das Ganze diesmal auf Papas Schoß. Der kleine Riese stimmte den Plänen abermals eifrig zu, um dann erneut wild zu fuchteln und sich zu winden wie ein Aal, sobald ich mit dem Schneidegerät anrückte. Der große Bruder bot sofort an, wieder einzuspringen, musste dann aber akzeptieren, dass einmal die Woche Haare schneiden eventuell etwas zu viel des Guten ist. Mit List und Tücke habe ich drei oder vier Haarbüschelchen vom kleinen Querulanten ergattern können, doch dann wurde es einfach zu gefährlich. Schließlich sollte er ja seine Finger behalten.

Dieses fast schon künstlerisch anmutende Ergebnis hätte man eventuell in einem Berliner Minihipsterblog als neuesten Trend anpreisen können. Oder man bzw. Mama wartet auf den Mittagsschlaf, um dann in geheimer Mission „Haarfee“ zu spielen. Gar nicht sooo einfach, zumal ich das Gefühl habe, dass sein Haarverteidigungsmodus auch im Schlaf funktioniert, aber ich habe es geschafft. Und das Ergebnis sieht eigentlich ganz niedlich aus. Mal sehen, ob die Haarfee beim nächsten Mal wieder zuschlägt – äh schneidet, oder wir einen abgelegenen Friseursalon finden.

Jetzt können wir uns jedenfalls an die Weihnachtsfotos für die Familie machen 😉

Erst eins, dann vier…

Die aller-aller-graueste Wolke überhaupt ist meine derzeitige Ernährung. Besonders die der letzten Woche.

Ausgenommen von einem ganz vorzüglichen, gemütlichen Mittagessen mit MamaSchalle – wo bleibt noch Geheim, denn BlogPost folgt – habe ich letzte Woche (jedenfalls gefühlt) nur Brot gegessen. BROT. Das Highlight war in meiner Erinnerung lediglich ein Stückchen cremiger Schafskäse.

Ich kann irgendwie kein Brot mehr sehen. Kinder und Mann essen in KITA und Job.

Da bleibt die Küche eben häufig kalt. Und brotig.

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Aber vor der stimmungsvollen Adventsdeko zeigt sich heute schon mal ein vorweihnachtlicher guter Vorsatz: weniger Brot, mehr Vitamine! Ich habe ein TO-GO Müsli vorbereitet. Für Uni, Schule oder Büro gleichermaßen gut geeignet.

Bitte folgende (oder ähnliche, je nach Geschmack) Zutaten stapeln und mischen:

Müsli, Haferflocken, Apfel, Banane, TK-Himbeeren, Sesam, Haferflocken, Joghurt, Milch …

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Ich habe anschließend vier ursprüngliche Gewürzgläser vom VIER-BUCHSTABEN-SCHWEDEN mit der selbstkreierten Abwechslung gefüllt und sie über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Ein perfekter Snack zum Mitnehmen.

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Aber Schmalzkuchen muss ich auch unbedingt morgen kaufen. Bei soviel Vitaminen heute!

Auch eine wunderbar-winterliche Abwechslung…