Lieblinks der Woche #2 – Misssoulhomes Wolkenvertreiber

Lieblinks_flieder

Hier kommt die zweite Ausgabe meiner Lieblinks.

Ich bin ein großer Fan von kiddo.the.kid. Regelmäßig freue ich mich, wenn es wieder ein neues Schreibwerk zu verschlingen gibt. Die Texte sind so unterhaltsam, manchmal skurril, irrsinnig lustig und regen doch oft zum Nachdenken an. Ganz ohne Moralkeule oder bösen Zeigefinger, dafür gelegentlich mit erfrischendem Stinkefinger (Hach, wie gut, dass meine Kinder noch nicht lesen können *hust*). Beim Lesen von Stephen Kings Kindercafé hatte ich den muffeligen Geruch förmlich in der Nase und musste auch sofort an eine Mutter aus meinem Babykurs denken – glücklicherweise bin ich recht gut im Ausweichen, sonst hätte ich vermutlich eine ähnliche Episode erlebt 😉

Ich muss ja sagen, dass mir das ganze Schulthema etwas bevorsteht. Daher bin ich ganz froh, dass wir uns nach einigem Hin und Her dazu entschlossen haben, unser 5,5 jähriges „Kann-Kind“ dieses Jahr erstmal in die Vorschule zu schicken und somit noch ein Jahr um das Thema herumkommen. Sehr schön finde ich die Idee, seinem (Schul-)Kind ein persönliches „Zeugnis“ zu schreiben, wie hier bei Berlinmittemom ganz wunderbar zu lesen! (Ich habe erst gezögert, das zu teilen, da die Aktion ja von einer Firma ins Leben gerufen wurde, ich finde es aber eine super Anregung und denke, dass alle Eltern das auch ohne Sponsoring ganz bezaubernd hinbekommen ;))

Zuletzt noch ein Thema, dass mich – als Modedesignerin und Konsumentin – immer wieder beschäftigt. Vor einiger Zeit ging dieser Bericht über Modeblogger aus Norwegen, die in Kambodscha den Alltag in den Textilfabrik erlebt haben, durchs Netz. Eine gute Zusammenfassung dazu findet ihr bei Kathrynsky. Ich beschäftige mich aus beruflichen Gründen schon etwas länger mit dem Thema und auch wenn ich zugegebenermaßen gelegentlich noch das ein oder andere Schnäppchen beim riesigen Textilschweden einkaufe, ist es schon viel weniger geworden. Besonders bei Kindersachen kann man wunderbar auf Secondhand ausweichen, denn die ausgezeichnet fairen Labels passen leider nicht immer zum Geldbeutel und zum Selbernähen fehlt mir oft die Zeit – zumindest um den kompletten Kleiderschrank auszustatten. Ausserdem mache ich das ja beruflich und die Bestellungen meiner KundInnen haben immer Vorrang vor den eigenen Schränken 😉 Nicht zuletzt ist dieses Thema einer der Gründe, warum ich mich vor ein paar Jahren dazu entschlossen habe, für mein eigenes Label ausschließlich in Hamburg zu produzieren.

Ein paar Anhaltspunkte und Informationen zur Nachhaltigkeit beliebter Marken, Supermärkte etc. findet ihr bei rankabrand.

Dass gebrauchte Kleidung auch bei Erwachsenen nichts mit Pennerlook gemein haben muss, zeigt der Blog Daily Rewind von Hindi Kiflai. Ihr Projekt: ein Jahr lang in gebrauchter Kleidung wunderbar aussehen und die Outfits täglich mit der Welt teilen. Finde ich sehr inspirierend und vorbildlich!

Habt eine schöne Lieblinks-Woche 🙂

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