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Ich bin Jungs- und Katzenmama, Modedesignerin, leidenschaftliche Musikkonsumentin, Teilzeitkreativ, liebe schöne Dinge und mag Ordnung - aber bin selber eher unordentlich. Mein Lieblingsplatz ist am Meer!

DIY: Zeitungsständer aus Holz und Kupfer

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Mein Wolkenvertreiber fürs Wohnzimmer: endlich keine wilden Zeitschriften-Berge mehr!

Vor einigen Monaten habe ich diesen tollen DIY Magazinständer vom Couch Mag entdeckt – es war Liebe auf den ersten Blick. Unser alter Wohnzimmertisch war eine echte graue Wolke vom Möbel-Schweden und hatte eine Zeitungsablage, die regelmäßig überquoll.

Nachdem dann vor einiger Zeit ein neuer Couchtisch bei uns einzog, stand dem kleinen Heimwerker Projekt nichts mehr im Wege. Nun ja, von der Beschaffung der Materialien bis zur Umsetzung ist die Idee noch ein paar Wochen gereift, aber gut Ding will halt Weile haben. Wie ich schon mal beschrieb, bleibt bei uns leider zu oft zu viel liegen – eine sehr lästige Angewohnheit!

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Bevor ich abschweife – folgende Materialien benötigt ihr, um diesen wunderbaren Chaosbändiger zu bauen:

  • einen Holzstab (z.B. Birke), Durchmesser 15 mm, ca 240 cm lang
  • 8 Stk. Kupfer Bogen 15 mm (beides aus dem Baumarkt)
  • ein Stück festen Stoff, z.B. Canvas oder Nessel, mein Stück hatte etwa die Maße 103 x 42 cm (inkl. Nahtzugabe)- fertiges Maß ca. 75 x 35 cm
  • Holzsäge
  • Lineal oder Maßband
  • Bleistift
  • evtl. Malerkrepp zum Markieren

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Ich habe mich für etwas festeren Baumwollnessel entschieden und diesen mit Textilfarbe in einem geometrischen Muster per Hand bedruckt.

Die Anleitung von der Couch habe ich etwas abgewandelt, da mir das Stoffstück zu lang erschien. Ausserdem hat das Stempeln des Musters so auch schon genug Zeit in Anspruch genommen 😉

Hier also meine leicht veränderte Variante des Zeitungsständers. Als erstes kann man sich überlegen, ob man die bedruckte bzw. schöne Seite des Materials innen oder außen haben möchte. Den Stoff zuschneiden (falls gewünscht mit Stoffmalfarbe verschönern) die Nahtzugabe der langen Seiten einschlagen, umbügeln und feststeppen – bei mir waren es je 4 cm. Dann an den kurzen Enden die Schlaufen umbügeln, abstecken und annähen. Von den je 14 cm Nahtzugabe pro Seite werden 2 cm nach innen geklappt, so dass eine schöne Kante entsteht.

Tipp: Nicht fransende Stoffe wie Kunstleder etc können ohne seitliche Nahtzugabe zugeschnitten und verarbeitet werden. Wer keine Nähmaschine hat, kann z.B. auch Nieten verwenden. Dann müsste das Stück ca 99 x 35 cm groß sein – die Laschen dürfen natürlich auch kleiner ausfallen, als in meinem Beispiel.

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Den Holzstab ausmessen, markieren und zusägen:

2 x 40 cm

4 x 30 cm

2 x 20 cm

Jetzt die langen Stäbe durch die Schlaufen stecken und mit Hilfe der Kupfer Bogen den Rest zum Ständer zusammenstecken – wer möchte oder Angst vor zerstörerischen Kindern und/oder Haustieren hat, kann das ganze noch mit Kleber fixieren –  und schon hat man einen wunderbar individuelle Aufbewahrungsmöglichkeit für die liebsten Schmökerhefte!

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Wer dieser unausgereiften Anleitung nicht ganz folgen konnte, kann gern hier noch mal nachlesen 🙂

Bestimmt sähe es auch ganz fantastisch aus, wenn man die Holzelemente noch lackiert… hach, ich glaub ich muss noch einen machen ❤

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Easy DIY: Origami Boote zum Doppelgeburtstag

OrigamiBoot01_webIm Juli stand zum dritten Mal der Krebsbrüderdoppelgeburtstag ins Haus. Unsere Jungs haben nämlich am gleichen Tag Geburtstag. Das war nicht so geplant und ich bin jedes Jahr aufs Neue überwältigt, dass an diesem Datum unser Leben zwei Mal komplett über den Haufen geworfen wurde. Und obwohl 3 Jahre zwischen den Geburten liegen, trennen die Brüder nur noch 10cm an Körperlänge. Bald können wir sie wohl doch noch als Zwillinge vermarkten 😉

Da im Juli erfahrungsgemäß viele Familien mit Kleinkindern das Weite suchen – insbesondere wenn sie noch nicht an die Schulferien gebunden sind – haben wir für beide Jungs einen gemeinsamen Kindergeburtstag organisiert. Zumal der nun 3-Jährige auf die Frage, wen er denn gern einladen würde, nur mit „Oma, mein‘ Bruder und sonst niemand“ geantwortet hat. Nun ja. Also durfte der Große die Geburtstagsgesellschaft auswählen.

Bei der Auswahl der Dekoration wurde es dafür etwas schwieriger. Der Erste will Ritter, der Zweite Piraten. Der Erste HASST Piraten (?!) der Zweite HASST Ritter noch viel mehr (??!!) und so weiter. Wie gut, dass mir Wikinger Teller, Becher, Servietten und Girlanden in die Hände fielen – das sind ja irgendwie so was wie die Ritter der Meere oder so ähnlich. Als Mutter wird man sehr erfinderisch in der Überzeugungsarbeit. Damit konnten sich die aufgebrachten Trotzköpfe dann abfinden.

Beim Griff zu den Einladungskarten stoppte mich dann aber der größte Junge Mann. Wir haben die Einladungen die letzten Male selbst gemacht und das wäre doch viel schöner als gekaufte. Leise grummelnd und mit einem leicht panischen Blick auf den inneren Kalender stimmte ich zu und ließ die Karten stecken.

Also musste schnell ein Konzept her. Ursprünglich wollte ich ein Wikinger Schiff mit dem Schriftzug „Einladung“ zeichnen, aber der Schweinehund und die grauen Herren von Momo waren da anderer Meinung. OrigamiBoot05_web

Dieses Video bot uns dann die Lösung: schnelle und einfache Origami Schiffchen. Name drauf, Einladungstext auf die Segel-Rückseite und noch ein kleiner Stern reingestanzt – fertig! Man benötigt lediglich ein (nicht zu festes) quadratisches Stück Papier im Wunschdesign und die Anleitung. Selbstverständlich lässt sich auch bemaltes oder bestempeltes Druckerpapier verwenden. Wirklich kinderleicht gefaltet und eine willkommene Abwechslung zur normalen Karte.

Schwimmen können die Boote nicht wirklich, aber als Tisch- oder Kinderzimmerdekoration machen sie echt was her und passen toll zum Sommer 🙂

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Rhabarber Crumble – eine polarisierende Liebe!

image_8Aus unserer Bio-Kiste ragten bei der letzten Lieferung eine Handvoll rosaroter Stangen heraus. Bei meinem Mann löste das keinen Jubel aus, sondern einen stark gekräuselten Mund. Da ich ihm im Laufe der letzten Jahre bereits die ein oder andere kulinarische Abneigung ausgetrieben habe, wälzte ich die digitalen Rezeptsammlungen – in der Hoffnung die Skepsis auch dieses Mal zu widerlegen. Zu kompliziert sollte es nicht sein, da ich mir des Risikos bewusst war, dass mindestens Zwei meiner männlichen Mitbewohner das Ergebnis verschmähen könnten.

Fündig wurde ich bei diesem Rhabarber Crumble Rezept – selbst für mich als Backlaien ganz easy peasy und mit wenig Zeitaufwand backbar. Ich habe eine 2/3 Portion des Rezeptes gemacht, da ich nur um die 500-600g Rhabarber hatte – hat wunderbar geklappt.20150517_194229~2

Da der (noch) 5Jährige schon vorab – die Miene des Erzeugers nahezu perfekt nachahmend – ankündigte, auf KEINEN FALL Rhabarber zu mögen, empfand ich es bereits als Kompliment, dass meine beiden krüschen Mäuler Jungs sich von dem verlockenden Duft zu einer Kostprobe hinreißen ließen. Was dazu führte, dass zwar der „Krambel-Bambel“ (+Sahne) aufgegessen wurde, die „Rhabambel-Stücke“ aber in einem recht unansehnlichen Haufen auf dem Teller zurückblieben. Nun ja, dem kleinen Riesen und mir hat es geschmeckt.

Ich liebe ja die Kombination aus süß und sauer, muss allerdings zugeben, dass bei der lauwarmen, sehr frischen Variante des Crumbles der Rhabarber ziemlich sauer geschmeckt hat. Am nächsten Tag war der Spaß etwas milder, da gut durchgezogen (ohne matschig zu sein) und unsere Freunde haben uns ganz ohne gekräuselte Lippen bei der Restevertilgung geholfen. Das Rezept ist jedenfalls zu empfehlen.

Bei uns gibt es dann demnächst wohl einfach Apfel Crumble. Dann bestimmt auch mal mit einer Portion Vanilleeis – das lässt bei uns zumindest alle Mundwinkel nach oben gehen 🙂

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Von Möhrenkuchen und Mini-Hulks

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Also ich habe ja immer ein wenig Respekt vor Feiertagen. Die Kombination aus Aufregung und zuckerhaltigen Speisen macht insbesondere aus dem Vorschulkind eine tickende Zeitbombe.

Der selten gutgelaunte und manchmal sogar kooperative (noch) 5-Jährige verwandelt sich innerhalb von Millisekunden in einen Mini-Hulk mit überdimensionalem Martinshorn auf dem Kopf. So haben wir auch den heutigen Nachmittag in einer sehr netten Familienrunde, aber auch mit sehr viel Gemecker und Geschrei verbracht. Das Osterfeuer muss jetzt ohne uns brennen, denn leider reichten Energie und Stimmung dafür heute nicht mehr aus. Wobei das Wetter heute wirklich dazu einlud.

Der größte Wolkenvertreiber heute war allerdings dieser saftig leckere Möhrenkuchen mit Frischkäse-Topping, den mein Mann (!) heute für uns gezaubert hat. Es war seine Back-Premiere (mal abgesehen von einer Backmischungs-Ausnahme und leckerer Pizza) und ein wahrer Volltreffer. Über das Rezept sind wir bei der Recherche hier gestolpert. Super lecker und gar nicht kompliziert – das Rezept wurde umgehend von den Gästen angefordert 🙂

2015_04_happy_easter052015_04_happy_easter06*Die etwas eigenwillige Farbe auf dem Bild rührt von 3 lila Möhren, die wir noch aus der Hofkiste übrig hatten 😉

Meine Osterdeko habe ich (mal wieder) auf den letzten Drücker gebastelt – was für ein Glück, dass das weltweite Netz so viele hübsche und auch noch kostenlose Druckvorlagen bereithält. Da ich meinem Drucker wohl das falsche Futter in Form von Billigpatronen verabreicht habe, druckt er nur noch sehr eigenwillige Farbkreationen oder eben einfach Schwarz. Da fiel es mir leicht, mich für diese Schwarz-Weiß-Osterdeko zu entscheiden. Wer also noch Blitzschnell dem Osterhasen den Weg weisen möchte, kann das mit diesem kostenlosen und umfangreichen Set aus Wimpelketten, Anhängern, Eierbechern und Co tun. Alles was ihr braucht ist Papier, Drucker, Schere und Klebe 🙂

In diesem Sinne:

*H*A*P*P*Y***E*A*S*T*E*R*

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Urlaub und andere Wolkenvertreiber

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Es ist wieder Ferienzeit in Hamburg. Auch unsere Kita schließt in der nächsten Woche die Pforten und wir freuen uns auf eine 4-Generationen-Reise an die dänische Ostküste.

Die Autofahrt können wir uns meistens ganz gut mit ein paar Knabbereien, unseren Lieblings-CDs und heiteren Autofahr-Spielen á la „Wer sieht als nächstes ein rotes Auto“ oder „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist….“ vertreiben.

Weitere Anregungen für Stau-Überbrücker findet ihr zum Beispiel >hier. Und falls ihr – spätestens nach erfolgreicher Ankunft – die ewig selbe Leier der Kinder-Lieblingsbeschallung nicht mehr ertragen hören könnt, bietet >Ohrka eine tolle Auswahl an Hörspielen für verschiedene Altersstufen.

Natürlich hoffen wir auf viele Strandspaziergänge, naturkundliche Beobachtungen am Meer und die Eroberung dänischer Kleinstädte. Sollte allerdings der Wettergott einen anderen Plan vorgesehen haben, dann strecken wir ihm einfach die Zunge raus. Denn mit diversen Spielen, Malsachen und Büchern im Gepäck übersteht die Familie auch den ein oder anderen trüben Nachmittag (hoffentlich) ohne Nervenzusammenbruch. Und im Fall der Fälle gibt es ja noch eine geheime Wunderwaffe namens „Digitale Medien“ (stellt euch jetzt Schlemihl mit seinem Mantel vor): „Psssst – He, Du!“ – „Wer, ich?“ – „Psssst!“ – (leiser) „Wer, ich?“ – „Ja, genaaaaau…“ „…Möchtest du eine KinderApp kaufen?“ – „JAAAAAAAA“ – „PSSSSST“ usw.

Ich klopfe dreimal auf Holz, da wir momentan sehr gut ohne digitale Bespaßung auskommen, aber es gibt echt tolle Apps, die selbst das Elternherz höher schlagen lassen und eine wahre Augenweide sind. Eine tolle Auswahl findet ihr bei Ene Mene Mobile. Besonders Fiete hat es mir allein schon rein optisch angetan. Aber auch andere ganz zauberhaft illustrierte Spiele findet ihr dort. Moose und Zebra zum Beispiel. Dabei trainiert ihr sogar noch das eigene Hirn, während ihr die kurzen englischen Texte übersetzt, sofern der Nachwuchs der englischen Sprache noch nicht mächtig ist 😉

Ein weiterer etwas aussergewöhnlicher Surftipp für (nicht mehr ganz) Kleine und Kleingebliebene ist die Wortwuselwelt. Die Illustrationen sind ungewöhnlich und die unterschiedlichen Kategorien bieten teilweise leicht verwirrenden aber sehr abwechslungsreichen Raum zum Spielen, Experimentieren, Lesen und Hören.

Und jetzt wünsche ich euch eine tolle Zeit beim Surfen auf dem Meer oder im Netz, beim Spazieren, Chillen, Spielen, Toben und Entdecken! 💜

Kaffee-Klatsch am Sonntag bei Stefanie

2015_Kaffeeklatsch03a Na, habt ihr euch schon ein Heißgetränk gezaubert? An diesem grauen Sonntag (zumindest hier im Norden) werden Wasserkocher und Kaffeemaschine vermutlich auf Hochtouren laufen. Heute hat Stefanie von 100lieblingsstücke zum sonntäglichen Kaffee-Klatsch geladen. Und wir sind der Einladung gerne gefolgt! Die passende Tischdeko haben wir auch mitgebracht. Was wir sonst so zu beklatschen haben, könnt ihr hier lesen. 2015_Kaffeeklatsch04a Wenn ihr auch Lust auf einen virtuellen Kaffeeklatsch habt, meldet euch gern oder schaut HIER vorbei! Einen gemütlichen Sonntag euch allen! 2015_Kaffeeklatsch05a

Origami Herzen für das Herzblatt

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Eigentlich bin ich ja nicht so der Valentinstag-Fan. Aber da ich zufällig ein kleines Präsent für den Mann gefunden habe, dachte ich mir, eine kleine Liebesbotschaft in Form von Herzdeko kann ja auch nicht schaden. Also habe ich mir schnell diese einfache Anleitung zum Falten von Origami Herzen herausgekramt. Ich hatte gerade nicht das weltschönste Papier zur Hand, aber für den ersten Versuch bin ich ganz zufrieden 🙂

Ganz persönlich wird es, wenn man vorher noch eine kleine Grußbotschaft auf die unbedruckte Seite schreibt. Natürlich können Last-Minute-Bastler auch einfaches Drucker- oder Kopierpapier nehmen – bemalt oder bestempelt sieht es dann ganz individuell und herzallerliebst aus!

Da wir aber quasi Vorfeiern und heute nach längerer Zeit mal wieder richtig schön zu Zweit essen gehen, werde ich ein anderes Mal weiter experimentieren!

Viel Spaß beim Basteln und Liebhaben!origami_herzen02origami_herzen03