Archiv der Kategorie: DIY

DaWanda DIY-Nacht!

Dieser Beitrag ist leider auch ein bisschen spät dran, da wir letzte Woche die Streptokokken zu Besuch hatten und alle ein wenig außer Gefecht gesetzt waren! Aber jetzt starten wir wieder voll durch ;)!
Am Samstag, den 27.9. hat wieder die DaWanda DIYnacht stattgefunden und ich hab mich spontan für das Projekt „Upcycling: Shopper mit Zip-Tasche“ angemeldet. Man muss schon schnell sein, da die meisten Projekte eine kleine Teilnehmerzahl haben und die Plätze schnell weg sind.

Für mich war es das erste Mal und schon ein wenig abenteuerlich, als ich zu Ani nach Oststeinbek gefahren bin.
Ani ist eine taschensüchtige, näh-begeisterte Lady, die sich auf das Nähen von Taschen aller Art spezialisiert hat. Dieses Jahr war sie in Ihrem Atelier Gastgeberin von einem der vielen DaWanda DIY-Events.
Außer Workshops veranstaltet Ani auch Kreativ-Geburtstage für Kinder. Weitere Infos zu Ani findet ihr hier: http://www.anikate.com
Da ich vor zwei Wochen so richtig schön ausgemistet hatte, war leider gar nicht mehr so viel Upcycling-Material vorhanden. Ich habe mir ein paar Stoffreste gegriffen und los ging es nach Oststeinbek! Die anderen Teilnehmer hatten da mehr zu bieten. Vom Tischläufer über alte Jeans bis hin zum alten T-Shirt war alles dabei!

Nachdem Ani mit jedem sein Täschi besprochen hatte, wurde losgelegt. Abgemessen, zugeschnitten…..gequatscht und natürlich genäht! Da ich als ziemliche Anfängerin die Reise angetreten hatte, war es echt ein bisschen spannend und aufregend für mich! Vier fremde Frauen, keine Ahnung wo Oststeinbek ist und nicht wirklich Ahnung vom Nähen….geschweige denn vom Taschen nähen! Sogar das Buffet aus selbst mitgebrachten Snacks war an dem Abend eine Überraschung.  Aber ich muss sagen es hat sich gelohnt! Ich habe viel gelernt – Ani ist eine sehr nette + geduldige Lehrerin – habe nette Frauen kennengelernt und so ein bisschen Nervenkitzel im Alltag hat noch nie geschadet ;). Vielleicht wird meine nächste Tasche ein kleines Herbstmodell für meine Kinder und Nichten zum Sammeln von Kastanien, Blätter und allerlei Herbstbastelkram!

Ich bin gespannt auf die Events der nächsten DIYnacht und wohin es mich dann wohl verschlagen wird.

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Frottage am Montag

Ein ungeahnt schönes und einfaches DIY-Dings ist mir heute über den Weg gelaufen: Die FROTTAGE-Technik.

Sammelt ein paar Herbstblätter und bringt sie trendy und stylish zur Geltung…

Dazu braucht ihr nur noch Wachsmaler (am besten die Blöcke) und weißes Papier.

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Die gesammelten Baumblätter eventuell leicht plätten (ich habe sie einfach zwei Stundenin ein dünnes Buch gelegt) und anschließend unter ein weißes Blatt Papier legen.

Dann nur noch mit der gewünschten Wachsmalfarbe darüber reiben:

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Es entstehen schier unendliche Variationen! Und ein bisschen süchtig macht es auch: In meinem Wohnzimmer findet sich schon ein kleiner Stapel von Frottage-Laub… Die Kinder mögen es natürlich bunt, ich zur Zeit tatsächlich gerne schwarz-weiß! Ein paar der schönsten Ausschnitte werde ich rahmen und an die Wand hängen. Auch als Geschenkpapier oder als Rohpapier für kleine Origamiprojekte eignen sich die gestalteten Papiere super!  Herbst – ick mag dir!

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Aus alt mach schick – Jeans flicken

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Obwohl ich beruflich viel Zeit an der Nähmaschine verbringe, bleiben unsere eigenen Sachen oft endlos lange liegen. Einen neuen Reißverschluss in die Wetterjacke einnähhen, ein neues Bündchen annähen oder ein Löchlein flicken – klingt machbar, rutscht aber irgendwie immer ganz nach hinten auf der Prioritätenliste.

Meine beiden Jungs sind gerade wieder aus ihren Sachen herausgewachsen und der Herbst klopft auch schon an die Tür. Zeit, die Kleiderschränke nach brauchbaren Sachen zu durchforsten und die unbrauchbaren auszumisten, oder am besten gleich auf dem nächsten Flohmarkt in die nächste Runde zu schicken.

Obwohl meine Räuber genau 3 Jahre auseinander sind, kann ich die zu klein gewordenen Klamotten vom Großen mittlerweile direkt in den Schrank vom kleinen Riesen sortieren. Das spart zumindest Platz im Keller 😉

Manches sieht allerdings nicht mehr so top aus, daher wächst mein Kinderklamottenmakeoverstapel gerade wieder in luftige Höhen.

Da ich mich noch etwas vor dem defekten Reißverschluss drücke, habe ich mir zuerst mal die abgewetzten Hosen vorgenommen.

Mein bester Freund dabei ist Vliesofix, wenn man das im Hause hat, kann es direkt losgehen! (Vliesofix bekommt man im Kurzwarenladen seines Vertrauens, oder online z.B. hier)

Ich habe einen Stern auf Papier gezeichnet, man kann sich natürlich auch eine Vorlage aus dem Netz suchen, oder Alltagsgegenstände, Schablonen etc. nutzen. Wenn Größe und Platzierung stehen, das Objekt ausschneiden, auf Vliesofix übertragen und grob ausschneiden. Wenn man nur eine Applikation machen möchte, kann man natürlich auch direkt auf dem Vliesofix zeichnen.

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Jetzt das Vliesofix mit der rauhen Seite (WICHTIG!) auf die linke Stoffseite des zukünftigen Flickens legen, so dass das Papier oben liegt. Auf mittlerer Stufe ohne Dampf ein paar Sekunden aufbügeln, kurz abkühlen lassen. Dann das Motiv ausschneiden und vorsichtig das Papier abziehen. Nun mit der Vliesofix Seite nach unten (!!!) auf der gewünschten Stelle platzieren und bei hoher Temperatur durch ein feuchtes Tuch (z.B. Geschirrtuch) mit etwas Druck Stück für Stück aufbügeln.
Wenn alles ausgekühlt ist, sollte man das Ganze noch am Rand festnähen, am Besten mit einem Zickzack Stich. Das kann bei kleineren Größen etwas fummelig sein, allerdings hält der Spaß so wesentlich länger!

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Falls ihr auch noch ein paar „graue Wolken“ im Schrank habt, ist das vielleicht ein kleiner Anstoß, um aus abgetragenen, löchrigen oder fleckigen Sachen wieder individuelle Tobeklamotten zu machen 🙂

Heiter bis wolkig

Ich weiß selbst noch nicht genau, ob dieser Post meinen Himmel aufhellt oder verdunkelt. Empfinde ich Scham oder Stolz? Vermutlich beides – zu etwa gleichen Teilen. Ich bin auf ein Mainstream-Pferd gehüpft: RAINBOW-LOOM-ARMBAND-KNÜPFEN. Es steht auf der Hipster-Skala irgendwo dicht gedrängt zwischen Fussball-Stickeralben, Hardrock-Café-Shirts,  HSV-Trikots, Club-Mate Getränken und langen Schlüsselbändern.

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Und dennoch – das physiotherapeutisch noch immer klopfende, die Feinmotorik des Sohnemannes fördern wollende Herz schlägt zur Zeit ganz kunterbunt. Inspiriert durch die zahlreichen regenbogenfarbenen Handgelenke uns umgebender Kinder durchfuhr es mich: „Das können wir doch bestimmt auch! Gar nicht so unpädagogisch!“ Und tatsächlich. Auch wenn ich mich schon auf ein Desaster der Resignation kindlicherseits eingestellt hatte: Mein Vorschuljunge schafft es ein Armband zu knüpfen!

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Ein YOUTUBE-Video war mein Co-Motivator, denn was der Computer sagt…ist bekanntlich heilig.

Auf das Ergebnis bin sogar noch etwas stolzer als er. Irgendwo zwischen vielen pädagogisch wertvollen Kastanien findet es sich also unter den Herbst-tauglichen, Kinderwolken auf jeden fall vertreibenden Aktivitäten wieder: Das Regenbogen-LOOP-Armbändchen…In der KITA sind wir es auf jeden Fall: HIP!

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Mama allerdings ganz schlicht – ein kleines schwarzes tragend. Nur der Erinnerung an den schönen Bastelabend halber. Ähem. Ein ehrlicher, irgendwie beichtender Post. Wer sich noch nicht so offiziell outen mag investiert sie erst mal heimlich, die 3,99€ für ein Tütchen Loops…

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Hallo kleine Schnupfengeister!

Wir freuen uns immer über schönes Wetter und Sonnenschein aber durch dieses Hin und Her beim Wetter haben wir alle einen dicken Schnupfen bekommen.
Nach einem leicht trüben Morgen mit kleinen grauen Wölkchen war es mal wieder Zeit für  die Schnupfengeister! Die gehen super leicht und man hat dafür eigentlich immer alles parat.
Man braucht:

  • Taschentücher oder Küchenrolle
  • Watte (zur Not geht auch Klopapier)
  • Wollreste (irgendeine Schnur oder Geschenkband geht auch)
  • Stifte

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Los geht’s!
Als erstes ein Taschentuch oder die Küchenrolle mit der Watte oder dem Klopapier füllen und einen kleinen Kopf formen.

kopf

Dann das Tuch mit der Schnur unter dem
Köpfchen zusammenbinden.

binden

Jetzt ein Gesicht auf den Gespensterkopf malen.

malenzeichnen

Schon sind sie fertig die kleinen Schnupfengeister! Und die grauen Wölkchen sind auch weg, weil jeder über die neuen Mitbewohner schmunzeln muss und die kleinen Geister auch wunderbar mit Schnupfnase und dickem Kopf gebastelt werden können.
Jetzt verschönern die kleinen Geister unsere Betten und Türen bis der Schnupfen sich verzogen hat 😉

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fertig

Möbel-Makeover

Heute habe ich eine längst überfällige graue Wolke, in Gestalt einer kieferbraunen etwas in die Jahre gekommenen Fehl-Entscheidung vom Möbelschweden, aus dem Wohnzimmer vertrieben.

Ich habe Pinsel und Rolle geschwungen und farblich modernisiert:

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Das Ergebnis sieht toll aus, riecht aber noch etwas streng…

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Kaffee & Keks konnte ich anschließend zum Glück im trockenen innenhöflichen Gras genießen! 

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Wolkenvertreiber: Geschenktütchen mit Wildblumensamen

Der Herbst ist fast schon da. Als kleiner Vorbote werfen die Blumen des Sommers uns eine Inspiration zu: Gesammelte Blumensamen vom Wegesrand werden in einer selbstgefalteten Tüte mit Masking Tape versteckt, bis jemand sie wieder befreit und ihnen ein zweites Leben schenkt.

Ein wunderschönes Geschenk für alle Familien und Freunde mit Garten, Terrasse oder Balkon – oder für eine Urban Gardening Aktion. Meine Samen habe ich tatsächlich im Urlaub gesammelt: eine echte schwedische Wildblumenmischung – ein schönes Mitbringsel & ein wahrer Wolkenvertreiber! Das Papier für die Tüten stammt übrigens aus Tourismus-Infoheftchen.

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