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Upcycling: Milchgroschen-Portemonnaie

Passend zur Einschulung gibt es heute eine Anleitung für kleine DIY-Milchgroschen-Portemonnaies aus alten Verpackungen!

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Der Besuch eines einigermaßen schnöden Kindersommerfests hat mir ein neues Hobby beschert: ein hippes und umweltbewusstes noch dazu: UPCYCLING mit TETRAPACK! Seit vorigem Sonntag habe ich keine leere Milchtüte mehr weggeschmissen! Und tadaaaaaaa – präsentiere nun voller Stolz schon die ersten Ergebnisse: kleine Portemonnaies!

Damit ihr auch gleich anfangen könnt die Umwelt zu retten, habe ich ein Tutorial zusammengestellt. Folgende Materialien werden benötigt:

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  • Mindestens eine leere Milchtüte
  • eine Schere oder ein Cuttermesser mit Metalllineal
  • ein Falzbein (oder einen Löffel)
  • Haargummis
  • einen Tacker
  1. Nun eine Milchtüte (Saftverpackungen gehen natürlich auch!) gut ausspülen und oben, unten und an einer Längsseite aufschneiden. Ein Viertel einfach wegschneiden, sodass 3/4 übrig bleiben:

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2. Oben und unten jeweils gut 3 cm einknicken und mit dem Falzbein (oder einem Löffel) gut festdrücken, da das Material recht fest ist:IMG_8379

3. Anschließend mit Schere oder Cutter jeweils ein Drittel Rand entfernen, sodass bereits eine Lasche erkennbar wird:

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4. Jetzt kommt der schwerste Schritt! Die unteren beiden Hälften aufeinander klappen und dann den vorher gefalteten Rand in drei Schritten/Falzen rechts, links, rechts einknicken:
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5. Faltet ihr euren Karton danach wieder auseinander, sollte folgendes Muster erkennbar sein:

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6. Die Ränder der Ziehharmonika kann man jetzt noch rund – aber nicht zu kurz – abschneiden:

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7. Die Falten werden jetzt ineinander gelegt und jeweils oben fest getackert: Fast fertig!

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8. An der Lasche – beziehungsweise dem Deckel – eures Portemonnaies wird jetzt noch ein schmaler Knick gemacht. Dort hinein tackert ihr das Haargummi. Immer darauf achten, dass die Tacker-Enden nach innen weisen. Ihr könnt sie ausserdem mit einem Löffel etwas festdrücken, dann piksen sie nicht so leicht:

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9. Und schon ist euer erstes Milchtüten-Portemonnaie fertig!

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10. Und nun: esst und trinkt, damit die Produktion weiter gehen kann! Vorsicht: Suchtgefahr! Und ja… auf der rechten Seite seht ihr noch eine weitere Version, die ein bisschen anders gefaltet wird. Wenn ich Zeit finde, gibt es auch dafür bald noch ein Tutorial:

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DIY: Zeitungsständer aus Holz und Kupfer

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Mein Wolkenvertreiber fürs Wohnzimmer: endlich keine wilden Zeitschriften-Berge mehr!

Vor einigen Monaten habe ich diesen tollen DIY Magazinständer vom Couch Mag entdeckt – es war Liebe auf den ersten Blick. Unser alter Wohnzimmertisch war eine echte graue Wolke vom Möbel-Schweden und hatte eine Zeitungsablage, die regelmäßig überquoll.

Nachdem dann vor einiger Zeit ein neuer Couchtisch bei uns einzog, stand dem kleinen Heimwerker Projekt nichts mehr im Wege. Nun ja, von der Beschaffung der Materialien bis zur Umsetzung ist die Idee noch ein paar Wochen gereift, aber gut Ding will halt Weile haben. Wie ich schon mal beschrieb, bleibt bei uns leider zu oft zu viel liegen – eine sehr lästige Angewohnheit!

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Bevor ich abschweife – folgende Materialien benötigt ihr, um diesen wunderbaren Chaosbändiger zu bauen:

  • einen Holzstab (z.B. Birke), Durchmesser 15 mm, ca 240 cm lang
  • 8 Stk. Kupfer Bogen 15 mm (beides aus dem Baumarkt)
  • ein Stück festen Stoff, z.B. Canvas oder Nessel, mein Stück hatte etwa die Maße 103 x 42 cm (inkl. Nahtzugabe)- fertiges Maß ca. 75 x 35 cm
  • Holzsäge
  • Lineal oder Maßband
  • Bleistift
  • evtl. Malerkrepp zum Markieren

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Ich habe mich für etwas festeren Baumwollnessel entschieden und diesen mit Textilfarbe in einem geometrischen Muster per Hand bedruckt.

Die Anleitung von der Couch habe ich etwas abgewandelt, da mir das Stoffstück zu lang erschien. Ausserdem hat das Stempeln des Musters so auch schon genug Zeit in Anspruch genommen 😉

Hier also meine leicht veränderte Variante des Zeitungsständers. Als erstes kann man sich überlegen, ob man die bedruckte bzw. schöne Seite des Materials innen oder außen haben möchte. Den Stoff zuschneiden (falls gewünscht mit Stoffmalfarbe verschönern) die Nahtzugabe der langen Seiten einschlagen, umbügeln und feststeppen – bei mir waren es je 4 cm. Dann an den kurzen Enden die Schlaufen umbügeln, abstecken und annähen. Von den je 14 cm Nahtzugabe pro Seite werden 2 cm nach innen geklappt, so dass eine schöne Kante entsteht.

Tipp: Nicht fransende Stoffe wie Kunstleder etc können ohne seitliche Nahtzugabe zugeschnitten und verarbeitet werden. Wer keine Nähmaschine hat, kann z.B. auch Nieten verwenden. Dann müsste das Stück ca 99 x 35 cm groß sein – die Laschen dürfen natürlich auch kleiner ausfallen, als in meinem Beispiel.

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Den Holzstab ausmessen, markieren und zusägen:

2 x 40 cm

4 x 30 cm

2 x 20 cm

Jetzt die langen Stäbe durch die Schlaufen stecken und mit Hilfe der Kupfer Bogen den Rest zum Ständer zusammenstecken – wer möchte oder Angst vor zerstörerischen Kindern und/oder Haustieren hat, kann das ganze noch mit Kleber fixieren –  und schon hat man einen wunderbar individuelle Aufbewahrungsmöglichkeit für die liebsten Schmökerhefte!

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Wer dieser unausgereiften Anleitung nicht ganz folgen konnte, kann gern hier noch mal nachlesen 🙂

Bestimmt sähe es auch ganz fantastisch aus, wenn man die Holzelemente noch lackiert… hach, ich glaub ich muss noch einen machen ❤

Krimskrams

Foto 5Jetzt ist es schon ein halbes Jahr her, dass wir unsere neue Wohnung besiedelt haben und trotz großer Ausmistungs-Aktionen, findet sich immer noch eine Menge Kram, der untergebracht werden muss! Unser Baby Nr. 3 wird bald vier Monate alt und das Bedürfniss nach Ordnung wird immer stärker. Bei mir zumindest…. Bei meinen vier Männern liegt die Schmerzgrenze deutlich niedriger. Die letzte Hass-Ecke war unser Schreibtisch. Ich finde es gar nicht so einfach ein passendes Möbelstück für den ganzen Krimskrams zu finden. Unser Budget war nach dem Umzug, Baby Nr. 3 und einem Mini-Urlaub ziemlich erschöpft und mein Mann und ich hatten einfach keine Lust mehr auf den Möbel-Riesen mit vier Buchstaben. Also wurde in unserer kleinen Rumpelkammer nach alten Möbeln bzw. Bauresten gestöbert und ein Plan geschmiedet. Und ich bin über das Ergebnis so glücklich, dass es mir glatt einen kleinen Blog-Eintrag wert ist. Außerdem musste nach dem ganzen Gefüttere, Windel-Gewechsele und Schlummerlieder-Gesinge auch mal wieder ein bisschen Abwechslung her ;). Wer sich inspiriert fühlt und ein änliches Proplem hat, braucht:

– einen Holzbalken
– eine paar alte Holzschubladen (unsere haben wir bei bei ebay gefunden)
– ein paar lange Schrauben + passende Dübel
– Acrylfarbe
– Wasserwaage

Wir haben den Holzbalken und den oberen Rand von einigen Schubladen mit grüner Acrylfarbe gestrichen. Nachdem alles trocken war, haben wir auf dem Boden verschiedene Anordnungen ausprobiert und fotografiert. Die Fotos helfen, die Anordnug der Schubladen an der Wand zu visualisieren, bevor man sie an der Wand anbringt. Als wir unsere Kombination gefunden hatten, ging es dann recht schnell. Zuerst haben wir der Balken an die Wand angebracht. Nur bei dem Balken benötigten wir die Wasserwaage, die Schubladen wurden dann alle an diesem ausgerichtet. Für unsere Schubladen genügte eine Schraube in der Mitte. Fertig!
Wie ihr seht, kann man eine ganze Menge Krimskrams unterbringen oder es wie einen übergroßen Setzkasten nutzen. Noch habe ich die perfekte Befüllung + Deko nicht gefunden. Aber es macht sehr viel Spaß, immer wieder neu zu sortieren! Aus alt mach neu und das Ganze für wenig Geld.  Freue mich über Nachahmer mit Dekoanregungen 🙂

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Von Möhrenkuchen und Mini-Hulks

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Also ich habe ja immer ein wenig Respekt vor Feiertagen. Die Kombination aus Aufregung und zuckerhaltigen Speisen macht insbesondere aus dem Vorschulkind eine tickende Zeitbombe.

Der selten gutgelaunte und manchmal sogar kooperative (noch) 5-Jährige verwandelt sich innerhalb von Millisekunden in einen Mini-Hulk mit überdimensionalem Martinshorn auf dem Kopf. So haben wir auch den heutigen Nachmittag in einer sehr netten Familienrunde, aber auch mit sehr viel Gemecker und Geschrei verbracht. Das Osterfeuer muss jetzt ohne uns brennen, denn leider reichten Energie und Stimmung dafür heute nicht mehr aus. Wobei das Wetter heute wirklich dazu einlud.

Der größte Wolkenvertreiber heute war allerdings dieser saftig leckere Möhrenkuchen mit Frischkäse-Topping, den mein Mann (!) heute für uns gezaubert hat. Es war seine Back-Premiere (mal abgesehen von einer Backmischungs-Ausnahme und leckerer Pizza) und ein wahrer Volltreffer. Über das Rezept sind wir bei der Recherche hier gestolpert. Super lecker und gar nicht kompliziert – das Rezept wurde umgehend von den Gästen angefordert 🙂

2015_04_happy_easter052015_04_happy_easter06*Die etwas eigenwillige Farbe auf dem Bild rührt von 3 lila Möhren, die wir noch aus der Hofkiste übrig hatten 😉

Meine Osterdeko habe ich (mal wieder) auf den letzten Drücker gebastelt – was für ein Glück, dass das weltweite Netz so viele hübsche und auch noch kostenlose Druckvorlagen bereithält. Da ich meinem Drucker wohl das falsche Futter in Form von Billigpatronen verabreicht habe, druckt er nur noch sehr eigenwillige Farbkreationen oder eben einfach Schwarz. Da fiel es mir leicht, mich für diese Schwarz-Weiß-Osterdeko zu entscheiden. Wer also noch Blitzschnell dem Osterhasen den Weg weisen möchte, kann das mit diesem kostenlosen und umfangreichen Set aus Wimpelketten, Anhängern, Eierbechern und Co tun. Alles was ihr braucht ist Papier, Drucker, Schere und Klebe 🙂

In diesem Sinne:

*H*A*P*P*Y***E*A*S*T*E*R*

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Sonnenlicht macht haltbar.

Ein neuer Stern leuchtet an DIY Himmel: Lichtempfindliche Textilfarbe!  

Welchen Erfolg ich heute schon bei leichter Frühlingssonne mit meinem ersten Versuch hatte, habe ich fotografisch dokumentiert! 

 

Und so funktioniert es:

1. Farbe im gewünschten Bereich auftragen (Masking Tape hilft bei geraden Linien)

2. Ein Motiv auflegen, das NICHT verfärben soll.

3. Für 30 Minuten ab nach draußen ins Sonnenlicht – die Farbe dunkelt überall nach, wo UV-Licht ankommt! 

4. Fertig! Kein Bügeln und NIX! 

Macht definitiv Spass und Lust auf mehr! Was noch alles so gehen könnte mit Licht und Schatten sehr Ihr z.B. Hier

 

Origami Herzen für das Herzblatt

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Eigentlich bin ich ja nicht so der Valentinstag-Fan. Aber da ich zufällig ein kleines Präsent für den Mann gefunden habe, dachte ich mir, eine kleine Liebesbotschaft in Form von Herzdeko kann ja auch nicht schaden. Also habe ich mir schnell diese einfache Anleitung zum Falten von Origami Herzen herausgekramt. Ich hatte gerade nicht das weltschönste Papier zur Hand, aber für den ersten Versuch bin ich ganz zufrieden 🙂

Ganz persönlich wird es, wenn man vorher noch eine kleine Grußbotschaft auf die unbedruckte Seite schreibt. Natürlich können Last-Minute-Bastler auch einfaches Drucker- oder Kopierpapier nehmen – bemalt oder bestempelt sieht es dann ganz individuell und herzallerliebst aus!

Da wir aber quasi Vorfeiern und heute nach längerer Zeit mal wieder richtig schön zu Zweit essen gehen, werde ich ein anderes Mal weiter experimentieren!

Viel Spaß beim Basteln und Liebhaben!origami_herzen02origami_herzen03

Schenken macht Spass…

Ein Kindergeburtstag steht an. Ein Dritter. Und ich bin so stolz auf meine Verpackung:

Processed with Moldiv

Was für ein Zufall, dass das schöne Papier vom Möbelschweden so gut zu dem kleinen Papierschiffchen passt, dass ich schon vor langer Zeit im Urlaub aus Touristenbroschürchen gefaltet habe. Ich habe es mit ein wenig Kleber auf dem Geschenk fixiert.

Hübsch!