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Vegetarischer Fleischsalat

image3Dieser Titel könnte für Diskussionen sorgen ;), aber tatsächlich ist es einfach nur ein leckeres Rezept für herzhaften Belag aufs Brot oder Brötchen. Die ganze Familie liebt Frühstücken am Wochenende. Ich mag es gerne herzhaft und mein Mann hat mich eines morgens mit dieser Kreation überrascht! Als ich noch Fleisch gegessen habe, mochte ich Fleischsalat gar nicht sooo gerne. Überhaupt bin ich als Vegi-Tante gar nicht so scharf auf „schmeckt wie“. Können die Dinge nicht einfach für sich stehen? Aber dieses Rezept ist toll, deshalb möchte ich es mit euch teilen. Ihr braucht:
– vegetarischen Aufschnitt (oder veganen Aufschnitt – der Rest des Rezeptes ist vegan)
– zwei große Gewürzgurken
– eine halbe oder kleine Zwiebel (ich nehme gerne rote)
– zwei Esslöffel Cashew Mus (helles Mandelmus geht auch – ist ein bisschen milder im Geschmack)
– zwei Esslöffel Wasser
– einen Teelöffel Essig (Ich nehme auch gerne Limetten- oder Zitronensaft)
– Pfeffer und Salz
Die Gurken und die Zwiebeln klein würfeln und mit dem in dünne Streifen geschnittenen Aufschnitt mischen. In einer kleinen Schüssel das Mus mit dem Wasser und dem Essig verrühren und mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Salz etwas vorsichtig sein, da der Aufschnitt meistens auch schon würzig ist. Jetzt alles miteinander vermengen. Fertig! Wer möchte, kann den Salat noch mit kleingeschnittenem Schnittlauch, Koriander oder Chili pimpen.
Diese vegetarische Variante ist schön leicht (im Vergleich zur Fleisch-Mayo-Geschichte) und schmeckt vorzüglich auf Brötchen oder einer Scheibe frischem Brot. Also nachmachen und genießen :).

Gelb, gelb, gelb ist alles was ich mag.

Ich habe eine neue Frucht entdeckt – die Pomelo.

Ein einigermaßen uncooler Name für ein unerwartet leckeres Stück Obst! Vielleicht lebte ich bisher auch vollkommen hinter dem Mond, aber ich kannte die (scheinbar bereits 1974 zum ersten Mal in Deutschland verkaufte) Frucht bisher nicht.

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Sie scheint eine entfernte Verwandte von Grapefruit und Honigmelone zu sein, riecht ziemlich bitter, schmeckt aber eher süß. Bis man endlich am leckeren Fruchtfleisch ist, muss man sich durch die dicke Schale arbeiten, wird dann aber von leckeren und praktisch zu essenden Fruchtstücken belohnt – nichts klebt, nichts kleckert!

Mein neuer goldgelber Wolkenvertreiber, der bereits Vorfreude auf den Frühling auslöst – unbedingt probieren…

Erst eins, dann vier…

Die aller-aller-graueste Wolke überhaupt ist meine derzeitige Ernährung. Besonders die der letzten Woche.

Ausgenommen von einem ganz vorzüglichen, gemütlichen Mittagessen mit MamaSchalle – wo bleibt noch Geheim, denn BlogPost folgt – habe ich letzte Woche (jedenfalls gefühlt) nur Brot gegessen. BROT. Das Highlight war in meiner Erinnerung lediglich ein Stückchen cremiger Schafskäse.

Ich kann irgendwie kein Brot mehr sehen. Kinder und Mann essen in KITA und Job.

Da bleibt die Küche eben häufig kalt. Und brotig.

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Aber vor der stimmungsvollen Adventsdeko zeigt sich heute schon mal ein vorweihnachtlicher guter Vorsatz: weniger Brot, mehr Vitamine! Ich habe ein TO-GO Müsli vorbereitet. Für Uni, Schule oder Büro gleichermaßen gut geeignet.

Bitte folgende (oder ähnliche, je nach Geschmack) Zutaten stapeln und mischen:

Müsli, Haferflocken, Apfel, Banane, TK-Himbeeren, Sesam, Haferflocken, Joghurt, Milch …

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Ich habe anschließend vier ursprüngliche Gewürzgläser vom VIER-BUCHSTABEN-SCHWEDEN mit der selbstkreierten Abwechslung gefüllt und sie über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Ein perfekter Snack zum Mitnehmen.

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Aber Schmalzkuchen muss ich auch unbedingt morgen kaufen. Bei soviel Vitaminen heute!

Auch eine wunderbar-winterliche Abwechslung…

Vegetarisches Chili

Foto 1-2Unser Herbstklassiker! Dieses Chili wärmt schön durch, geht super schnell und schmeckt allen Familienmitgliedern. Die Eintopfsaison ist eröffnet!

Ihr braucht:

Sojagranulat, Tomatenstücke aus der Dose, Tomatenmark, Kidneybohnen, Mais, Zwiebeln, Knoblauch, Gemüsebrühe, Kreuzkümmel, Majoran, Oregano, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, kleine Prise Zucker

Dann:

Die Zwiebeln und den Knoblauch in etwas Olivenöl anschwitzen. Dann das Sojagranulat dazugeben (ca. 1 Tasse) und alles mit Brühe ablöschen. Lieber erst Mal etwas weniger Flüssigkeit, man kann später immer noch nachgeben. Die Pizzatomaten und das Tomatenmark unterrühren. Jetzt die Kidneybohnen und den Mais in den Topf geben. Gegebenenfalls etwas Brühe nachgießen. Nun kann nach Herzenslust gewürzt werden. Wir mögen Kreuzkümmel, deshalb landen bei uns schon so drei gute Teelöffel im Topf. Wenn die Kinder mitessen, sind wir mit den Chiliflocken etwas sparsamer. Wichtig ist zu dem Tomatenmark eine kleine Prise Zucker zu geben, damit es nicht zu bitter wird. Ansonsten würzen wir hier frei Schnauze. Deshalb schmeckt es auch immer ein bisschen anders 😉

Am liebsten essen wir unser vegetarisches Chili pur mit etwas Creme fraiche und dazu einen kleinen Tomaten-Avocado Salat (Tomaten, Avocado, Zitronensaft, frischer Koriander, Salz, Pfeffer).

Dieses Chili ist keine Weltidee, aber schön simpel und günstig noch dazu.

Also lasst es euch schmecken!

Kürbis-Süßkartoffel-Suppe

Also erstmal: Ich bin keine große Köchin! Was schade ist, denn ich liebe gutes und liebevoll zubereitetes Essen.

Was meinem Anspruch allerdings genügt ist meine Kürbissuppe. In meiner ersten Schwangerschaft habe ich sie stets mit viel zuviel Chilli gekocht und wirklich geliebt! Mhm…

Ich habe sie in diesem Herbst ein bisschen abgewandelt und an eine jüngst erworbene Süßkartoffel-Vorliebe der Familie angepasst. Selbst das dezent krüsche Vorschulkind hat seinen zweiten Teller aufgegessen! Das Schöne an Suppen ist ja, dass man von einem großen Topf gut und gerne (beinahe) drei Tage essen und auch etwas für schnelle Mittagessen einfrieren kann. Wenn es dann noch allen schmeckt, umso besser!

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Man nehme:

Einen Hokkaido-Kürbis

Vier bis fünf große Süßkartoffeln

Drei Zwiebeln

Etwas Butter

Eine Dose Kokosmilch

Etwa 3 Gemüsebrühwürfel

Salz und Kreuzkümmel

Dann:

Zuerst etwas Butter in einem großen Topf zergehen lassen und die geschnittenen Zwiebeln darin anschwitzen. Die Süßkartoffeln schälen, würfeln und in den Topf geben. Mit Wasser aufgießen, sodass die Kartoffeln eben bedeckt sind. Brühwürfel zugeben und mitkochen. Jetzt den Kürbis würfeln und nach etwa 10 Minuten mit in das kochende Wasser zu den Kartoffeln geben. (Kürbis braucht überhaupt nicht lange, um weich zu werden!) Eventuell noch etwas Wasser zugeben, sodass auch der Kürbis von Wasser bedeckt ist. Wenn Kürbis und Kartoffeln weich sind (mit einem Messer prüfen), die Kokosmilch zugeben. Jetzt pürieren! Dann mit Salz und Kreuzkümmel abschmecken! Guten Appetit!

Ihr könnt die Suppe leicht nach eigenen Vorlieben verfeinern! Mais, Sahne statt Kokosmilch und klassische Kartoffeln eignen sich auch gut. Wir essen die Suppe mit Creme fraiche und Weizenfladen.

Manchmal mache ich auch noch etwas Couscous dazu. Gerade für kleine Kinder lässt es sich dann einfach besser löffeln!