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Krimskrams

Foto 5Jetzt ist es schon ein halbes Jahr her, dass wir unsere neue Wohnung besiedelt haben und trotz großer Ausmistungs-Aktionen, findet sich immer noch eine Menge Kram, der untergebracht werden muss! Unser Baby Nr. 3 wird bald vier Monate alt und das Bedürfniss nach Ordnung wird immer stärker. Bei mir zumindest…. Bei meinen vier Männern liegt die Schmerzgrenze deutlich niedriger. Die letzte Hass-Ecke war unser Schreibtisch. Ich finde es gar nicht so einfach ein passendes Möbelstück für den ganzen Krimskrams zu finden. Unser Budget war nach dem Umzug, Baby Nr. 3 und einem Mini-Urlaub ziemlich erschöpft und mein Mann und ich hatten einfach keine Lust mehr auf den Möbel-Riesen mit vier Buchstaben. Also wurde in unserer kleinen Rumpelkammer nach alten Möbeln bzw. Bauresten gestöbert und ein Plan geschmiedet. Und ich bin über das Ergebnis so glücklich, dass es mir glatt einen kleinen Blog-Eintrag wert ist. Außerdem musste nach dem ganzen Gefüttere, Windel-Gewechsele und Schlummerlieder-Gesinge auch mal wieder ein bisschen Abwechslung her ;). Wer sich inspiriert fühlt und ein änliches Proplem hat, braucht:

– einen Holzbalken
– eine paar alte Holzschubladen (unsere haben wir bei bei ebay gefunden)
– ein paar lange Schrauben + passende Dübel
– Acrylfarbe
– Wasserwaage

Wir haben den Holzbalken und den oberen Rand von einigen Schubladen mit grüner Acrylfarbe gestrichen. Nachdem alles trocken war, haben wir auf dem Boden verschiedene Anordnungen ausprobiert und fotografiert. Die Fotos helfen, die Anordnug der Schubladen an der Wand zu visualisieren, bevor man sie an der Wand anbringt. Als wir unsere Kombination gefunden hatten, ging es dann recht schnell. Zuerst haben wir der Balken an die Wand angebracht. Nur bei dem Balken benötigten wir die Wasserwaage, die Schubladen wurden dann alle an diesem ausgerichtet. Für unsere Schubladen genügte eine Schraube in der Mitte. Fertig!
Wie ihr seht, kann man eine ganze Menge Krimskrams unterbringen oder es wie einen übergroßen Setzkasten nutzen. Noch habe ich die perfekte Befüllung + Deko nicht gefunden. Aber es macht sehr viel Spaß, immer wieder neu zu sortieren! Aus alt mach neu und das Ganze für wenig Geld.  Freue mich über Nachahmer mit Dekoanregungen 🙂

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Sternbrücken Nachtflohmarkt

Die Flohmarktgemeinde hat einen neuen Trend gesetzt: Nachtflohmarkt.

Schluss mit dem frühen Aufstehen, Schluss mit der Opferung eines ganzen Sonntags, wenn man ein wenig alten Trödel loswerden will: Den Schnäppchenjäger*innen gehört jetzt die Nacht!

Jeden ersten Mittwoch im Monat öffnen vier unterschiedliche Clubs und Bars auf der Schanze ihre Türen und veranstalten den Sternbrücken Nachtflohmarkt.

Kaufen kann man von 20-23h.

Falls man auf der anderen Seite des Tapeziertisches steht: Aufbauen bereits ab 18h.

Sternbrücke_astrastuben

Ich habe im letzten Monat eine gebrauchte FREITAG Tasche, eine neon-silberne Clutch, ziemlich knallige Plastikringe mit Mega-Schleifenmotiv, einen Schal und eine nette Mütze gefunden. Und einen Hemd-Fehlkauf diagnostiziert. Na ja.

Eine wunderbare Möglichkeit mal wieder mit einer Freundin „durch die Clubs zu ziehen“!

TIPPS: Für Eltern mit Babys und schwangere Frauen weniger geeignet, da auch laute (aber ziemlich nette) Musik gespielt und unendlich viel geraucht wird. Ausserdem ist es eng und voll. Für Karren undenkbar.

Für Erwachsene und Flohmarktliebhaber*innen mit Geduld  ist es aber genau das Richtige!

Wer verkaufen möchte, muss sich beeilen. die Plätze sind wahnsinnig schnell vergeben. Ich versuche mein Glück im Januar.

Ein Flohmarkt-Tag

Also was mich persönlich ja ganz besonders glücklich werden lässt, sind Flohmärkte!

Seit ich Mama bin, natürlich Kinderflohmärkte…

An diesem Samstag gab es in der ganzen Stadt wieder eine ganze Menge davon. Drei davon habe ich ausgewählt und …Tadaaa! Ich präsentiere euch stolz meine schönsten Beutestücke:

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Ein paar hübsche Vintage-Teller für mich, eine muggelige Wolljacke für das „Ele-Starter“-Kind, eine unisexfarbene Hose und ein Pauli-Shirt für das Vorschulkind und ein „Hier kommt Max“-Buch in der Winteredition!

Die Teller waren teuer – ja, das gebe ich zu.  Aber Buch und Kleidung haben mich gerade mal 5,50€ gekostet!

Das lässt die nicht vorhandenen Wolken noch ein bisschen länger Platz für strahlend blauen Herbsthimmel machen!