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Easy DIY: Origami Boote zum Doppelgeburtstag

OrigamiBoot01_webIm Juli stand zum dritten Mal der Krebsbrüderdoppelgeburtstag ins Haus. Unsere Jungs haben nämlich am gleichen Tag Geburtstag. Das war nicht so geplant und ich bin jedes Jahr aufs Neue überwältigt, dass an diesem Datum unser Leben zwei Mal komplett über den Haufen geworfen wurde. Und obwohl 3 Jahre zwischen den Geburten liegen, trennen die Brüder nur noch 10cm an Körperlänge. Bald können wir sie wohl doch noch als Zwillinge vermarkten 😉

Da im Juli erfahrungsgemäß viele Familien mit Kleinkindern das Weite suchen – insbesondere wenn sie noch nicht an die Schulferien gebunden sind – haben wir für beide Jungs einen gemeinsamen Kindergeburtstag organisiert. Zumal der nun 3-Jährige auf die Frage, wen er denn gern einladen würde, nur mit „Oma, mein‘ Bruder und sonst niemand“ geantwortet hat. Nun ja. Also durfte der Große die Geburtstagsgesellschaft auswählen.

Bei der Auswahl der Dekoration wurde es dafür etwas schwieriger. Der Erste will Ritter, der Zweite Piraten. Der Erste HASST Piraten (?!) der Zweite HASST Ritter noch viel mehr (??!!) und so weiter. Wie gut, dass mir Wikinger Teller, Becher, Servietten und Girlanden in die Hände fielen – das sind ja irgendwie so was wie die Ritter der Meere oder so ähnlich. Als Mutter wird man sehr erfinderisch in der Überzeugungsarbeit. Damit konnten sich die aufgebrachten Trotzköpfe dann abfinden.

Beim Griff zu den Einladungskarten stoppte mich dann aber der größte Junge Mann. Wir haben die Einladungen die letzten Male selbst gemacht und das wäre doch viel schöner als gekaufte. Leise grummelnd und mit einem leicht panischen Blick auf den inneren Kalender stimmte ich zu und ließ die Karten stecken.

Also musste schnell ein Konzept her. Ursprünglich wollte ich ein Wikinger Schiff mit dem Schriftzug „Einladung“ zeichnen, aber der Schweinehund und die grauen Herren von Momo waren da anderer Meinung. OrigamiBoot05_web

Dieses Video bot uns dann die Lösung: schnelle und einfache Origami Schiffchen. Name drauf, Einladungstext auf die Segel-Rückseite und noch ein kleiner Stern reingestanzt – fertig! Man benötigt lediglich ein (nicht zu festes) quadratisches Stück Papier im Wunschdesign und die Anleitung. Selbstverständlich lässt sich auch bemaltes oder bestempeltes Druckerpapier verwenden. Wirklich kinderleicht gefaltet und eine willkommene Abwechslung zur normalen Karte.

Schwimmen können die Boote nicht wirklich, aber als Tisch- oder Kinderzimmerdekoration machen sie echt was her und passen toll zum Sommer 🙂

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Urlaub und andere Wolkenvertreiber

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Es ist wieder Ferienzeit in Hamburg. Auch unsere Kita schließt in der nächsten Woche die Pforten und wir freuen uns auf eine 4-Generationen-Reise an die dänische Ostküste.

Die Autofahrt können wir uns meistens ganz gut mit ein paar Knabbereien, unseren Lieblings-CDs und heiteren Autofahr-Spielen á la „Wer sieht als nächstes ein rotes Auto“ oder „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist….“ vertreiben.

Weitere Anregungen für Stau-Überbrücker findet ihr zum Beispiel >hier. Und falls ihr – spätestens nach erfolgreicher Ankunft – die ewig selbe Leier der Kinder-Lieblingsbeschallung nicht mehr ertragen hören könnt, bietet >Ohrka eine tolle Auswahl an Hörspielen für verschiedene Altersstufen.

Natürlich hoffen wir auf viele Strandspaziergänge, naturkundliche Beobachtungen am Meer und die Eroberung dänischer Kleinstädte. Sollte allerdings der Wettergott einen anderen Plan vorgesehen haben, dann strecken wir ihm einfach die Zunge raus. Denn mit diversen Spielen, Malsachen und Büchern im Gepäck übersteht die Familie auch den ein oder anderen trüben Nachmittag (hoffentlich) ohne Nervenzusammenbruch. Und im Fall der Fälle gibt es ja noch eine geheime Wunderwaffe namens „Digitale Medien“ (stellt euch jetzt Schlemihl mit seinem Mantel vor): „Psssst – He, Du!“ – „Wer, ich?“ – „Psssst!“ – (leiser) „Wer, ich?“ – „Ja, genaaaaau…“ „…Möchtest du eine KinderApp kaufen?“ – „JAAAAAAAA“ – „PSSSSST“ usw.

Ich klopfe dreimal auf Holz, da wir momentan sehr gut ohne digitale Bespaßung auskommen, aber es gibt echt tolle Apps, die selbst das Elternherz höher schlagen lassen und eine wahre Augenweide sind. Eine tolle Auswahl findet ihr bei Ene Mene Mobile. Besonders Fiete hat es mir allein schon rein optisch angetan. Aber auch andere ganz zauberhaft illustrierte Spiele findet ihr dort. Moose und Zebra zum Beispiel. Dabei trainiert ihr sogar noch das eigene Hirn, während ihr die kurzen englischen Texte übersetzt, sofern der Nachwuchs der englischen Sprache noch nicht mächtig ist 😉

Ein weiterer etwas aussergewöhnlicher Surftipp für (nicht mehr ganz) Kleine und Kleingebliebene ist die Wortwuselwelt. Die Illustrationen sind ungewöhnlich und die unterschiedlichen Kategorien bieten teilweise leicht verwirrenden aber sehr abwechslungsreichen Raum zum Spielen, Experimentieren, Lesen und Hören.

Und jetzt wünsche ich euch eine tolle Zeit beim Surfen auf dem Meer oder im Netz, beim Spazieren, Chillen, Spielen, Toben und Entdecken! 💜

Es wird bunt!

Kartoffeldruck1Das Neue Jahr ist ja immer ein guter Anlass, um auszumisten, umzustellen und sich von Vielem zu befreien! Bei uns steht ein Umzug an und in meinem Kopf sprudelt es vor Ideen für neue schöne Dinge in der neuen schönen Wohnung ;). Und  ich habe beschlossen mein 2015 wird bunt! Zu meinem Geburtstag habe ich eine kleine Bastel-Kreativ-Party geschmissen, wo viele fleißige Hände wild drauf los gedruckt haben. Das Thema war nämlich Kartoffeldruck. Man braucht nicht viel:
– Kartoffeln (Den Kissenbezug oben habe ich mit Apfelhälften bedruckt)
– Keksaustechformen (damit kann man sauber tolle Stempel ausstechen)
– Textilfarbe
– zu bedruckende Textilien (Wir haben Mützen, Jutebeutel, T-Shirts und Kissenbezüge bedruckt)
– Pinsel u. Schwämme
Man kann auch mit Acrylfarbe drucken z.B. auf Leinwände oder mit Porzelanfarbe auf Geschirr. Es gibt soooo viele Möglichkeiten. Lasst Eurer Fantasie freien Lauf!

Es war ein toller Tag mit vielen schönen Ideen! Von Allen inspiriert, habe ich Euch ein paar Stücke zusammengetragen, die seitdem entstanden sind und in mein neues Zuhause wandern werden.

Unser „Graue Wolke“ Beutel inspiriert von delmartha  🙂

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Ein neues Stormtrooper Shirt für unser Bald-Schulkind.

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Eine neue Frühjahrsmütze.

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Kartoffeldruck2Meine 10 jährige Nichte war total begeistert und hat sich wunderbar damit beschäftigt – also ein Projekt für jedes Alter!
Ich wünsche Allen ein tolles + buntes 2015!

Winterwonderland.

Die Idee kam von Pinterest.

Hier seht ihr meine Interpretation:

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Tutorial:

1. Ein altes oder neues Plastiktier oder ein anderes wasserfestes Dingelchen mit der Heißklebepistole auf die Innenseite eines alten Marmeladen-, Tomatensoßen- oder Gurkenglases kleben.

2. Destilliertes Wasser und Glycerin (Apotheke) 1:1 im Glas mischen, Glitzer hineinstreuen.

3. Glas kräftig zuschrauben (Tier kopfüber rein tauchen) und mit Heißkleber zur Sicherheit versiegeln.

4. Mit Stoff dekorativ abbinden.

Ein absolutes SPIELZEUG-UPCYCLING, wenn ihr mich fragt!

TIPP: Statt Heißkleber sollte auch der gute alte gelb-schwarze Waldtier-Kleber gehen!

Ganz Grünes Kino.

Medienkonsum bei Kindern. Ich bin da kritisch.

Aber ebenso oft kein strahlend leuchtendes Vorbild.

Mehr graue Wolke als Heiligenschein.

Ich mag mich in Ruhe unterhalten, wenn Sesamstrasse läuft. Ich mag die Wohnung aufräumen und von Feuerwehrmann Sam und Conni bei der Kinderbetreuung unterstützt werden.

Aber ich finde grundsätzlich, wenn Kinder fernsehen, dann sollte es möglichst gut sein. Kulturelles Kapital.

In diesem Sinne empfehle ich euch: Diesen Film.

Er ist ein wunderschönes Epos, eine Hommage an die Natur, das Leben und  das Kino selbst. Das grüne Wunder.

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Es ist nicht unbedingt ein expliziter Kinderfilm. Mehr ein Familienfilm. Was für Weihnachten. Kann von Oma und Opa genauso geguckt werden, wie von Vorschülern. Ist auch mal spannend. Ist aber kein Zeichentrick. Ist kein KIKA.

Die DVD kann man selbstverständlich (günstig!) kaufen.

Ich habe den Film mit meinem Vorschuljungen bei Kinolino gesehen. Ein uneingeschränkt zu empfehlendes Kinoformat für Kinder und Jugendliche, für das sich ein Ausflug in die Hauptstadt Schleswig-Holsteins absolut lohnt. Und einen Sonntag rettet. Ganz bestimmt.

Ich freue mich schon auf den Mondmann. 18. Januar 2015! Ein pädagogisches Rahmenprogramm begleitet die Veranstaltung. Bücherecke zum Thema, Kekse und Saft für die Kiddos inklusive.

Piñata Party

Also erstmal liebe ich Geburtstage. Am liebsten welche, für die ich was vorbereiten darf. Kindergeburtstage eignen sich entsprechend gut. Bald ergibt sich wieder mal eine perfekte Gelegenheit:

Mein jüngstes Kind wird DREI. In drei Wochen. Um mich vor dem Lernen zu drücken habe ich deshalb letzte Woche schon mal eine Piñata gebastelt.

Haben wir im Sommer auf einem Kindergeburtstag erlebt und ich fand die Idee total süß.

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1. Zuerst 12 Fünfecke aus fester Pappe ausschneiden und mit Tape zusammenkleben. Gerne mehrfach und kreuz und quer.

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2. Süßigkeiten, kleine Spielsachen und Glitzersterne oder Konfetti einfüllen und dann auch das letzte Fünfeck aufkleben.

Ich habe dann die Ecken noch mit Heißkleber „verschweißt“, damit nicht alle Glitzersternchen wieder hervor streuseln…

3. Schließlich noch mit Stickern und Geschenkband verzieren und ein Band zum aufhängen anbringen (Ich habe dazu wieder Heißkleber benutzt)! Natürlich kann man die ganze Piñata nach Herzenslust allen möglichen Patymottos anpassen!

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Spielidee: Ähnlich wie beim Topfschlagen, darf jedes Kind reihum mit verbundenen Augen nach der Piñata schlagen, bis der wertvolle Inhalt heraus purzelt. Auch eine coole Idee für das Ende der berühmten „Schatzsuche“…

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Jetzt muss ich das große Ding nur noch irgendwo tief im Kleiderschrank verstecken…

Laterne, Laterne

Während meine Kinder mit Papi durch die Strassen ziehen, um mit holperig vorgetragenen Reimen Süßigkeiten zu erbeuten, bleibt mir ein wenig Zeit zum bloggen. Ganz kurz. Denn ich höre schon, wie sich kreischende kleine Gruselgestalten auch meiner Tür nähern. Ich sitze übrigens im Dunkeln und leuchte ab und zu mit einer Taschenlampe herum. Schön mutig, wer sich bis an die Terrassentür wagt.

Unterstützt wird die häusliche Gruselstimmung durch diese beiden Laternen, die ich gestern mit Glühwein und Gebäck zusammen mit anderen Eltern in unserer KITA basteln durfte.

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Heute leuchten sie in der dunklen Küche und verbreiten ein bisschen Halloween-Atmosphäre, bald laufen wir damit dem örtlichen Spielmannszug hinterher: „Durch die Strassen auf und nieder, leuchten die Laternen wieder…“

Ding-Dong! Ah, es gruselt!